Streitberg
Fest

Kerwa feiern die Streitberger auf ihre eigene Art

Die Streitberger pflegen ihre Kerwabräuche.
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Die Jüngsten    müssen sich   unter den Augen der  Erwachsenen beim Ziehspiel bewähren.Foto: Paul Pöhlmann
Die Jüngsten müssen sich unter den Augen der Erwachsenen beim Ziehspiel bewähren.Foto: Paul Pöhlmann
Es wird kein "Betz" ausgetanzt, keine "Kerwa ausgrom" und es gibt auch keine Feuerbeschau. Streitberg hat seine eigenen Kirchweihbräuche. Wohl etwa Einmaliges dabei ist der Kletterbaum. Bevor die Kinder und Jugendlichen an ihre Tüte mit Kostbarkeiten kommen, müssen sie erst den sechs Meter hohen und glatten Stamm erklimmen.

Die Kleinsten hingegen können ihre Süßigkeiten beim Ziehspiel ergattern. Bei über hundert Schnürchen ist es natürlich schwierig auszumachen, welche Tüte an ihrer Schnur hängt. Vor dem lustigen Treiben am Kirchweihsonntag in der Dorfmitte bewegte zu den Klängen der "Laaderer" Blaskapelle ein mehrere Hundert Meter langer Kirchweihzug von Niederfellendorf durch das Tal nach Streitberg. Natürlich darf bei einer fränkischen Kirchweih der "Kerwabam" nicht fehlen. Dieser wurde bereits am Samstag von der Freiwilligen Feuerwehr am Dorfplatz aufgestellt. Den Kirchweihgottesdienst in der Dreieinigkeitskirche hielten die Gemeindepfarrerin Ulrike Werner in Personalunion mit ihrem Gatten, dem Muggendorfer Pfarrer und Dekan Günther Werner. Die christliche Morgenfeier wurde von Christoph Jendreiek an der Orgel und dem Posaunenchor Streitberg unter der Leitung von Dietmar Zimmermann musikalisch umrahmt.
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