Hallerndorf

Kanal in Trailsdorf eingebrochen - Sanierung auf 115 Metern Länge

Aufgrund einer Umleitung ist vermutlich durch Schwerverkehr ein alter Oberflächenwasserkanal in Trailsdorf eingebrochen.
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Symbolfoto: Archiv
Symbolfoto: Archiv
Mit einer letzten Sitzung verabschiedete sich der Hallerndorfer Gemeinderat von diesem Jahr. Da in Trailsdorf - vermutlich aufgrund der baubedingten Umleitung, die den gesamten Schwerverkehr durch den Ort führte - ein alter Oberflächenwasserkanal eingebrochen war, vergaben die Gemeinderäte an das Ingenieurbüro Kittner und Weber die Planungsleistungen, die zur Erneuerung des Kanals und der Sanierung der Asphaltdecke notwendig sind. Die gesamte Maßnahme wird auf 122.000 Euro geschätzt, berichtete Bürgermeister Torsten Gunselmann (FWG). Immerhin müssen rund 115 Meter Kanal und die darüberliegende Asphaltschicht erneuert werden. Die geschätzten Honorarkosten für das Ingenieurbüro werden etwas über 11.000 Euro betragen.

Gerhard Bauer (WG Hallerndorf) wollte wissen, ob diese Kosten auf die Bürger umgelegt würden. Ein solcher Einbruch ist eine Reparatur und müsse somit von der Gemeinde getragen werden, erklärte Gunselmann. Da dieser Kanal nicht im Kataster enthalten war, wurde er bisher nicht befahren - und somit war den Verantwortlichen in der Gemeinde nichts über dessen Zustand bekannt.


Zeiterfassung

Schon vor drei Jahren hatte der Gemeinderat in einer Sitzung beschlossen, dass eine EDV-gestützte Zeiterfassung eingeführt werden soll, und stellte dafür im Haushaltsplan 6.000 Euro zur Verfügung. Die Gemeinderäte entschieden einstimmig, dass eine elektronische Zeiterfassung der Firma Isgus zum Preis von 5.934 Euro erworben werden soll. Damit können nicht nur die Arbeitszeit mittels Transponder elektronisch erfasst werden, sondern auch die Urlaubstage einfacher und papierlos verwaltet werden, so dass die Personalverwaltung der Gemeinde entlastet werde. Zunächst betrifft das die Verwaltung im Rathaus, später auch den Bauhof und die gemeindlichen Kindertagesstätten.


Stellenplan geändert

Ebenso beschlossen die Gemeinderäte einstimmig, den Stellenplan der Gemeinde zu ändern, damit ein Mitarbeiter von EG 4 nach EG 5 höhergruppiert und die Personalausstattung der Kindergärten verbessert werden kann. "Unsere Kindergärten sind voll belegt", konstatierte Gunselmann, der gemeinsam mit den Leitungen der Kindertagesstätten festgestellt hatte, wie viele Stellen an Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen für die Kinder benötigt werden.


60 Bauanträge

Im Jahresabschlussbericht wies Gunselmann darauf hin, dass in diesem Jahr 60 Bauanträge eingereicht wurden. Damit auch andere Bauwillige in der Gemeinde einen Bauplatz bekommen können, wurden insgesamt 50.000 Quadratmeter Bauerwartungsland ausgewiesen. Außerdem stemmt die Gemeinde die Sanierung der Grund- und Mittelschule und kümmert sich darum, dass sämtliche Ortsteile und Gewerbegebiete auch digital gut erreicht werden können.

Sebastian Schwarzmann (WG Trailsdorf) kritisierte, dass vier Gemeinderäte in der Sitzung fehlten, dankte der Reinigungsmannschaft, den Kindergärtnerinnen, den Mitarbeitern des Bauhofes: "Vier Männer in Orange sind Mädchen für alles." "Wir sitzen alle in einem Boot", ermahnte er die Gemeinderäte, nicht immer nur nach ihrem Ortsteil zu schauen. Anschließend gingen die Gemeinderäte gemeinsam mit allen Angestellten Hallerndorfs zum gemütlichen Teil über und feierten Advent.

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