Hausen
Kommunalwahl

JUW Hausen/Wimmelbach tritt mit Kandidaten zwischen 20 und 36 Jahren an

In der Aufstellungsversammlung für die Kommunalwahl 2010 hat sich die Junge Unabhängige Wählergemeinschaft Hausen/Wimmelbach (JUW) ehrgeizige Ziele gesetzt.
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Die Kandidaten der Jungen  Unabhängigen Wählergemeinschaft Hausen wollen für ein modernes, offenes Hausen  eintreten;  mit auf dem Bild  sind Elisabeth Simmerlein (Zweite von links) sowie Bürgermeisterkandidat Thomas Schmitt (rechts). Foto: Karl Heinz Wirth
Die Kandidaten der Jungen Unabhängigen Wählergemeinschaft Hausen wollen für ein modernes, offenes Hausen eintreten; mit auf dem Bild sind Elisabeth Simmerlein (Zweite von links) sowie Bürgermeisterkandidat Thomas Schmitt (rechts). Foto: Karl Heinz Wirth

Maximilian Schmitt, Sprecher der Jungen Unabhängigen Wählergemeinschaft Hausen/Wimmelbach (JUW), blickte in der Aufstellungsversammlung für die Kommunalwahl am 15. März 2020 mit Stolz auf das Ergebnis: Alle 16 möglichen Kandidatenplätze konnten besetzt werden. Darüber hinaus weist die Liste mit sechs Frauen einen großen weiblichen Anteil auf. Und die JUW hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt: "Bei der Kommunalwahl 2020 möchte man natürlich gut abschneiden", sagte Maximilian Schmitt im "Pilatushof". In der Veranstaltung hatten auch die Kandidaten die Möglichkeit, sich selbst und ihre Ziele vorzustellen. Dabei wurde deutlich: Viele haben sich Bildung, Infrastruktur, Vereine und Naturschutz sowie soziale Projekte auf die Fahne geschrieben. Dies waren auch Maximilian Schmitts zentrale Themen. Er wolle sich einem traditions- und geschichtsbewussten Hausen mit Blick in die Zukunft widmen, in der gehandelt statt nur geredet werde. Christoph Keiner meinte: "Die Gemeinde muss mehr für Kinder, Familien und das Vereinsleben tun. Hausen und Wimmelbach müssen gemeinsam an einem Strang ziehen." Lisa Dippacher sagte, ihr liege die Infrastruktur und die Gestaltung öffentlicher Plätze am Herzen. Wolfgang Batz erklärte, er wolle sich für die Unterstützung vor allem älterer Mitbürger einsetzen, zum Beispiel mit einem Einkaufsservice. Für die Kinder wünsche er sich vor Ort gute Entwicklungsmöglichkeiten. Melanie Wieneck benannte die Spielplätze für Kinder als ihr zentrales Anliegen, während Michael Ismaier für eine offene Politik in der Gemeinde und ein starkes Hausen warb. Wichtigster Punkt für Fation Sellimlari: "Der Bürger sollte im Vordergrund stehen." Auch ein modernes Hausen mit Traditionen habe für ihn einen hohen Stellenwert. Niklas Weickert hat ganz andere Schwerpunkte. "Hausen braucht endlich wieder eine andere Gemeindepolitik" , meinte er. Für ihn sei das Vereinsleben sowie die Schaffung eines sicheren Radweges zum Bahnhof Kersbach genauso wichtig wie die Beendigung des "derzeitigen Stillstands in der Gemeinde". Wiederum andere Kernpunkte benannten Eva Schmitt, Kristina Kemeth, Michael Kupfer und Johannes Lukas. Für sie stehen das Miteinander der Generationen, der Erhalt des dörflichen Charakters, bezahlbarer Wohnraum für junge Familien sowie ein Jugendbeauftragter und die Zusammenarbeit mit der Jugendpflege an erster Stelle, betonten sie übereinstimmend. Wichtig war allen Kandidaten: Sie wollen ein modernes, offenes Hausen, in dem man respektvoll miteinander umgeht. Mit 16 Kandidaten im Alter zwischen 20 und 36 Jahren und einem breiten Kompetenzspektrum sehe er die JUW für die anstehenden Kommunalwahlen gut gerüstet, sagte der Bürgermeisterkandidat Thomas Schmitt. Besonders freue er sich über den hohen Anteil an Frauen: "Frauen haben andere Sichtweisen und lösen Probleme anders. Mehr Frauen würden auch dem künftigen Hausener Gemeinderat guttun." Elisabeth Simmerlein, Kreisrätin der Freien Wähler (FW), führte die Aufstellungsversammlung unter den Augen zahlreicher Gäste sowie mit einer Livestream-Übertragung souverän durch. Die Kandidaten der JUW: Maximilian Schmitt, Christoph Keiner, Lisa Dippacher, Wolfgang Batz, Melanie Wieneck, Michael Ismaier, Simon Zenk, Fation Sellimlari, Niklas Weikert, Michael Kupfer, Michaela Nürnberger, Johannes Heilmann, Eva Schmitt, Johannes Lukas, Kristina Kemeth, Nadine Walz.

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