Forchheim
Musik

"Jeki" hat bislang 8000 Schüler im Kreis Forchheim musikalisch gefördert

"Best of Jeki" hieß ein Konzert, das zum zehnjährigen Bestehen des Musikprojekts im Landkreis in der Sparkasse Forchheim stattfand.
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"The Young Oldies", im Hintergrund baut das Jeki-Ensemble der Grundschule  Kirchehrenbach auf. Foto: Michael Gößwein
"The Young Oldies", im Hintergrund baut das Jeki-Ensemble der Grundschule Kirchehrenbach auf. Foto: Michael Gößwein
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In der Sparkasse Forchheim gab es einen Grund zum Feiern, denn das "Best of Jeki"-Konzert zum zehnjährigen Bestehen des Jeki-Musikprojekts (Jedem Kind ein Instrument) stand auf dem Programm. Eine Vielzahl an Schülern aus verschiedenen Grundschulen im Landkreis Forchheim zeigten an diesem Abend zusammen mit ihren Lehrern ein Repertoire, das zu einem musikalischen Miteinander führte.

Als Ewald Maier, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Forchheim - inspiriert durch die Musik - 2008 zusammen mit Partnern wie Gerhard Koller, damals Leiter des Staatlichen Schulamtes im Landkreis Forchheim und Vorsitzender des Bildungsvereins "FOrsprung", das Musikprojekt im Landkreis startete, hatte er noch Bedenken. "Wir haben uns viel Mühe gegeben, um Schulen von einem nachhaltigen Konzept zu überzeugen und zu begeistern", sprach er zum Auftakt des Jeki-Konzerts.

Jeki gewann in den nächsten zehn Jahren an Bedeutung. An 25 Schulen im Landkreis Forchheim wurden bereits rund 8000 Schüler musikalisch gefördert. Bei Jeki stehen die Freude an der Musik und das Gemeinschaftserlebnis im Fokus. Jedes Kind hat die Chance, ein Musikinstrument zu erlernen, ganz unabhängig von den Eltern oder dem sozialen Hintergrund. Für aktuelle und ehemalige Jeki-Schüler bot das Konzert eine Gelegenheit, ihre Stücke dem Publikum zu präsentieren.

Projekt mit Potenzial

Im Publikum waren nicht nur begeisterte Eltern, Verwandte und Freunde, sondern auch die Schirmherrin des Konzerts, Heidrun Piwernetz, Regierungspräsidentin von Oberfranken. Sie betonte, dass Jeki sich zu einem zentralen und nachhaltigen Projekt in der Bildungsregion Forchheim entwickelt habe und auch in Zukunft Potenzial besitze.

Diese Auffassung teilt ebenso Cordula Haderlein, die zuständige Schulrätin des Staatlichen Schulamtes Forchheim: "Eine gute Sache wie Jeki kann natürlich auch immer noch weiter verbessert werden. Uns beschäftigt deshalb unter anderem auch die Frage, wie man das musikalische Potenzial in den weiterführenden Schulen, in den Mittelschulen, den Realschulen und den Gymnasien, fördern kann."

Wolfgang Blos, Vorstand des Vereins "FOrsprung", erachtete zudem die Kooperation zwischen Menschen und Institutionen als besonders wichtig, denn "durch die enge und produktive Zusammenarbeit von ,FOrsprung', der Sparkasse Forchheim, dem Schulamt und den Schulen haben alle Kinder im Landkreis durch Jeki große Freude am Musizieren, und das prägt immer auch ihre Persönlichkeit."

Selbstverständlich ging es während des Konzerts vor allem um die Schüler der Grundschulen, die aufgeregt und konzentriert ihr Musik- und Gesangstalent mithilfe von Gitarren, Blechblasinstrumenten, Geigen, Querflöten, Trommeln, Saxophonen und vielem mehr zeigten. Die Musik ertönte nicht nur auf der Bühne, sondern auch oben auf dem "Balkon" in der Hauptstelle der Sparkasse Forchheim und sogar mitten im Saal. Begleitet wurden die Ensembles und Orchester von den Moderatorinnen Julia Deutsch und Miriam Sümmerer, die ebenfalls als Fachberaterinnen für die zentrale Koordination auf Schulamtsebene verantwortlich sind. "Musik fördert das Gehirn, die Kreativität und die Koordination, sie gibt Kraft und Selbstbewusstsein", meint e Julia Deutsch. Auch der Moderator David Saam (Fachberater Musik) war mit von der Partie und brachte im bunten Outfit Stimmung in den Saal, denn "Musik macht die Welt farbig und schön", bekräftigte er.

Das Jubiläumskonzert gab auch ehemaligen Schülern der Grundschulen Egloffstein und Heroldsbach die Möglichkeit, ihr weiterentwickeltes Talent anhand von Trompete und Klarinette zu zeigen. Und beim Auftritt der Promi-Bläsergruppe "The Young Oldies" zeigten unter anderem Ewald Maier, Landrat Hermann Ulm (CSU) und Hans Thomann, dass ihr Interesse für Musik noch immer ungebrochen ist.

Nach einem bunten Programm aus Sang und Musik war es Zeit für den gemeinsamen Abschlusssong "Hip Hop, Jeki ist topp!", der vom Publikum klatschend mitgesungen wurde.

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