Eggolsheim
Feier

In Unterstürmig wird am Samstag getanzt

Von elf bis elf wird am Wochenende im Eggolsheimer Ortsteil Unterstürmig zu elektronischer Musik gefeiert. Es werden bis zu 500 Besucher erwartet.
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Mario Dorsch (links) und Tim Uthmann mit dem von ihren Freundinnen gebastelten Logo des "Sommertanz"-Festivals auf der Wiese in Unterstürmig. Das Motto lautet passenderweise "Da steppt die Kuh!" Foto: Jennifer Hauser
Mario Dorsch (links) und Tim Uthmann mit dem von ihren Freundinnen gebastelten Logo des "Sommertanz"-Festivals auf der Wiese in Unterstürmig. Das Motto lautet passenderweise "Da steppt die Kuh!" Foto: Jennifer Hauser
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Noch ist es einfach eine ziemlich trockene Wiese. Doch heute beginnt der Aufbau an dem abgelegenen Plätzchen in Unterstürmig, denn am Samstag werden hier bis zu 500 tanzfreudige junge Menschen erwartet. Dann findet das kleine Techno-House-Minimal-Festival "Sommertanz" statt.

Mario Dorsch und Tim Uthmann organisieren dieses Festival. Gleichzeitig werden sie auch als DJs Platten auflegen. In der Bamberger Techno-Szene kennt man die DJ-Kombo unter dem Namen "Paarallel".

An diesem Wochenende zieht es sie aber in ihre Heimat. Tim kommt aus Eggolsheim, Mario aus Forchheim. Als sie einen Platz für ihr Fest gesucht haben, fragten sie in den Gemeinden nach. "Eggolsheim hat uns dann direkt diesen Platz hier vorgeschlagen", sagt Uthmann. Bereits im letzten Jahr haben sie in einem kleineren Kreis dort einen "Sommertanz" veranstaltet. In diesem Jahr wird das Ganze nun größer. Begonnen haben sie mit dem privaten "Sommertanz" schon im Jahr 2011. Damals noch in der Nähe von Bamberg.


Alles Handarbeit

Obwohl in diesem Jahr das Festival zum ersten Mal größer werden soll, setzen die beiden Studenten auf Handarbeit: Ihre Freundinnen basteln die Deko. "Deshalb steht auch ,liebevolle Deko' auf den Flyern", sagt Tim Uthmann. "Unsere Freundinnen strengen sich da wirklich an." Außerdem wird es selbst angesetzte Bowle, selbst gebackene Pizza und handgerollte Frühlingsrollen geben. Es soll eben familär sein. Trotzdem hoffen sie, dass es gut wird und einige Feierfreunde kommen, die bisher noch nicht beim "Sommertanz" waren.
"In der Szene kennt man die DJs schon", erklärt Mario Dorsch. "Besonders unsere zwei größten. Sie legen häufig in der ,Rakete' in Nürnberg auf."


Im Vorverkauf sind Karten billiger

Deshalb vermuten die Organisatoren auch, dass einige Besucher kommen werden. Obwohl der Vorverkauf bisher noch nicht so eingeschlagen hat. "Es ist normal, dass die meisten erst zwei oder drei Tage vorher ihre Tickets holen", sagt Dorsch. Im Vorverkauf kosten die Tickets 14 Euro. An der Tageskasse bezahlt man 18 Euro.

"Das Zielpublikum ist schon eher jünger. Ich würde sagen von 18 bis 30", erklärt Uthmann. "Wir freuen uns aber auch, wenn ein paar ältere Semester kommen", sagt Dorsch. Und wenn Anwohner "nur mal kurz" vorbei schauen wollen, ließe sich das sicher einrichten, versichert er. Eigentlich sei jeder willkommen, der Lust habe bei elektronischer Musik zu feiern, denn es soll ein Sommerfest in lockerer Atmosphäre werden. Deshalb hoffen die beiden Organisatoren auch auf gutes Wetter. "Aber für den Fall der Fälle ist vorgesorgt", sagt Dorsch. Sowohl die Tanzfläche als auch der Gastro-Bereich werden überdacht sein.

Wer nach zwölf Stunden feiern noch nicht genug hat, kann im Anschluss den Shuttlebus nach Bamberg zur After-Show-Party nehmen. Diese findet dann im Sound 'n Arts und im Stilbruch (beides in der Sandstraße) statt.
"Wir wollen abseits der großen Open-Airs bleiben", sagt Mario Dorsch über die Zukunftspläne für das Festival, "irgendwo zwischen extrem kommerziell und illegal, aber auf jeden Fall auf einer familiären Ebene."
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