Pretzfeld
Kommunalwahl

In Pretzfeld werden schon mehrere Bürgermeisterkandidaten gehandelt

Bereits jetzt wird darüber gesprochen und gerätselt, wer bei den Kommunalwahlen im nächsten Jahr in Pretzfeld kandidieren will.
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Der Kampf um das Pretzfelder Rathaus hat begonnen. Foto: Carmen Schwind
Der Kampf um das Pretzfelder Rathaus hat begonnen. Foto: Carmen Schwind

Bürgermeisterin Rose Stark (SPD/Ökol.) bezeichnete sich als "Auslaufmodell", da sie nicht mehr als Bürgermeisterin antreten wolle.

Deshalb gibt es in der Marktgemeinde Pretzfeld Spekulationen, wer für dieses Amt kandidieren wird. Dabei sind einige Namen im Gespräch. Christian Mayer beispielsweise will wieder zur Wahl antreten. Er ist Mitglied in der CSU und hat 2014 die Liste "WIR - Gemeinsam für Pretzfeld und seine Ortsteile" ins Leben gerufen. "Mein Lebensmittelpunkt ist Pretzfeld, denn hier arbeite ich seit Jahren im Bau- und Ordnungsamt", sagt der Eggolsheimer. Er möchte den Breitbandausbau voranbringen. Auch die Straßensanierung und das Kanalnetz seien ihm wichtig. "Letzteres ist sehr marode, da muss was getan werden", erklärt Mayer und zählt weiter auf, dass er die Infrastruktur verbessern wolle. "Radwege sind nötig und ein Tourismuskonzept. Wichtig ist, die Bürger in Zukunft mehr einzubinden", fasst er zusammen.

CSU-Ortsvorsitzende

Auch der Name von Diana Könitzer, der neuen CSU-Ortsvorsitzenden, wird genannt. Sie sagt: "Es gibt viele Faktoren und Umstände, die im Verlauf der Zeit noch veränderbar sind." Wichtig für sie sei, dass es um die Sache gehen soll. "In Pretzfeld möchte ich gern Möglichkeiten schaffen, den Menschen zuzuhören, sie ernst zu nehmen, aber auch Taten folgen zu lassen und das umsetzen, was möglich ist", äußert Diana Könitzer, die in der Flüchtlings- und Integrationsberatung tätig ist und in Egloffstein wohnt. Sie will über den Tellerrand hinausblicken und Rahmenbedingungen für eine moderne und gleichzeitig traditionsbewusste Gemeinde schaffen. Hier möchte sie in Familien, Tourismus, Landwirtschaft und Gewerbe investieren.

Ja, er will!

Frank Geiger wird ebenfalls genannt. Er sagt: "Ja, ich will als Bürgermeister kandidieren." Er ist Mitglied der CSU, lebt in Pretzfeld und ist mit einer Bauträgerfirma selbstständig. Geiger will ebenfalls neue Baugebiete erschließen und in Straßensanierung, Hochwasserschutz und Abwassersanierung investieren. In Rundschreiben will er sich bald den Pretzfeldern präsentieren.

Auch der Name des Marktgemeinderats Steffen Lipfert von den Freien Wählern fällt immer wieder. Doch der hält sich noch bedeckt: "Das kann man zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. Das wird erst intern in der Partei geklärt." Das antwortet auch Dritter Bürgermeister Gerhard Kraft, dessen Name ebenfalls diskutiert wird: "Wir Freien Wähler lassen das noch auf uns zu kommen."

Jugendbeauftragte

In vielen Sitzungen sieht man auch die neue Jugendbeauftragte Tanja Dvorak. "Nein, ich will nicht als Bürgermeisterin kandidieren. Ich möchte Marktgemeinderätin werden, um mich für die Jugend und für Familien einsetzen zu können", meint sie.

Und auch der Name von Marktgemeinderätin Maria Hack von "Frauen Aktiv" wird genannt. Ihr ist wichtig, dass genügend Frauen die Lokalpolitik mitgestalten: "Es braucht beide Seiten. Wobei wir keine Feministinnen sind." Maria Hack will die Kandidaturen erst einmal beobachten und dann mit den Frauen ihrer Liste über das weitere Vorgehen sprechen.

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