Forchheim
Spaß

In Forchheim heißt es wieder: Auf die Burgen, fertig, los!

Vom 19. bis 27. Mai steigt im Forchheimer Stadtpark das zweite Hüpfburgenfestival. Erwartet werden mehr als 5000 Besucher.
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Kinder auf einer Hüpfburg. Symbolfoto: Archiv/Klaus Gagel
Kinder auf einer Hüpfburg. Symbolfoto: Archiv/Klaus Gagel
Der Erfolg gab dem städtischen Jugendbeauftragten Josua Flierl (CSU) recht und animierte ihn zu einer Neuauflage des Hüpfburgenfestivals. 5000 Besucher zählte man in der Pfingstwoche vergangenen Jahres - trotz einiger Tage mit wechselhaftem Wetter.

Für dieses Jahr hoffen Flierl und Wirtschaftsförderer Viktor Naumann auf noch mehr Zuspruch, zumindest wenn das Wetter mitmacht. Von einer erfolgreichen Premiere sprach auch der Wirtschaftsförderer.


Sicherheit geht vor


Vom 18. bis 27. Mai werden wieder 20 Hüpfburgen im Schatten der Roten Mauer im Stadtpark stehen, auch wenn die Stadt in Miquel Ortega, bekannt vom Foodtruckfestival, einen neuen Organisator gefunden hat. Seine Erfahrungen beim Kinderprogramm werden einfließen, vor allem der Aspekt Sicherheit. Beispielsweise werden neben den Burgen Aufsichten stehen, die durchaus eingreifen, wenn der ein oder andere Schwergewichtigere gar zu wild springt. Es gibt zwar keine Altersbegrenzung, aber ein kräftiger Sprung bei höherem Gewicht löst schon eine heftigere Bewegung aus.

"So ab dem Alter, wenn man auch alleine ins Freibad darf", sagt Ortega, habe er keine Bedenken, wenn Kinder ohne Begleitung kommen. Eine Lösung für vorsichtige Eltern oder Großeltern sei der Kaiserstrand. Er solle trotz des Brandes im Mai wieder geöffnet sein. Von dort habe man den Nachwuchs gut im Auge und könne dabei einen Cappuccino oder einen Cocktail schlürfen.
Bewährt hat es sich schon im vorigen Jahr, eine Picknickdecke mitzubringen. Auf dem leichten Hang unterhalb vom Amtsgericht kann man dann leicht die Übersicht behalten und gemütliche Stunden verbringen.

Snacks und Getränke kann man mitbringen oder an den Cateringständen erwerben. Das Parken war kein Problem für die Straßenanwohner, weiß Flierl aus eigener Erfahrung. Die meisten steuerten ihr Ziel zu Fuß an und hatten ihr Fahrzeug weiter entfernt abgestellt. Der Geräuschpegel durch tobende Kinder war für den Stadtrat, der gleich in der Nähe wohnt, auch kein negativer Punkt. Viel leiser gehe es bei der Martinsschule nebenan auch nicht immer zu. Da sei man schon etwas gewohnt.


Einladung an Kitas und Horte


In den nächsten Tagen geht eine besondere Einladung an alle Kindertagesstätten und Horte in der Stadt hinaus, verriet Flierl noch. All die dort betreuten Kinder würden an einem Vormittag eingeladen und dürften bis 13 Uhr kostenlos hüpfen und toben. Die Betreuer aus den Einrichtungen sein dabei.

Termin: Von Samstag, 19., bis Sonntag, 27. Mai; geöffnet wochentags von 13 bis 19 Uhr, an Samstagen, Sonn- und Feiertagen schon ab 11 bis 19 Uhr.

Eintritt: Kinder zahlen acht Euro, Erwachsene vier Euro. Jede Karte gilt für den ganzen Tag, das Gelände kann also verlassen und später wieder betreten werden.
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