Seit Jahrzehnten ist das Konzert der Kulturpreisträger des Landkreises Forchheim am ersten Adventssonntag einer der Höhepunkte im Veranstaltungskalender der Basilika-Konzerte. Landrat Hermann Ulm (CSU) konnte zu diesem Ohrenschmaus rund 300 Besucher in der voll besetzen Barockkirche mit der einmaligen Akustik begrüßen. Da Andreas Grohmann, der nicht nur Violine spielen sollte, sondern auch die Gesamtleitung gehabt hätte, erkrankt war, sprang Regionalkantor Georg Schäffner, der ebenfalls Kulturpreisträger ist, ein. Auch das Programm musste wegen des Ausfalls von Grohmann kurzfristig etwas umgebaut werden. Den Auftakt, wie in den letzten Jahren auch schon, machte das Blechbläserensemble Hundshaupten unter der Leitung von Bernhard Jörg mit dem Instrumentalstück "Die Nacht ist vorgedrungen" des Komponisten Johannes Petzold (1912 bis 1985) unter der Bearbeitung von Christian Sprenger. Von den Sängern der Kantorei der Christuskirche aus Neunkirchen am Brand unter der Leitung von Gocha Mosiashvili waren aus der "Messe bréve Nr. 7 C-Dur" Kyrie, Gloria, Sanctus, "O salutaris hostia" und "Agnus Dei" von der Orgelempore aus zu hören. Unterstützt wurde der engelsgleiche Gesang durch die Orgelklänge Schäffners. Die "Romanze" aus der Sinfonietta für Blechbläserensemble von Heinrich Hartl folgte, bevor sich der große Männerchor von Eintracht Reuth unter der Dirigentschaft von Erich Staab nach der Musik und dem Text von Lorenz Maierhofer auf die moderne Herbergssuche begab. Mit "Freut Euch, bald wird's wieder Weihnacht" nach der deutschen Bearbeitung von Udo Jünemann, dem "Böhmischen Wintermärchen", dem "Ave Maria" und schließlich mit dem gemeinsam gesungenen Schlusslied "Tochter Zion, freue dich" von Georg Friedrich Händel (1685 bis 1759) endete das Konzert der Kulturpreisträger.