Waischenfeld
Freibad

Im Freibad Waischenfeld ist einiges zu tun

Ohne den seit 18 Jahren existierenden Förderverein Freibad Waischenfeld gäbe es das an der Wiesent idyllisch gelegene Freibad längst nicht mehr.
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15 freiwillige Helfer  des Fördervereins Freibad Waischenfeld und der Wasserwacht Waischenfeld machen das Gelände für die Badesaison fit und  führen kleinere Reparaturen am Badgebäude durch. Foto: Thomas Weichert
15 freiwillige Helfer des Fördervereins Freibad Waischenfeld und der Wasserwacht Waischenfeld machen das Gelände für die Badesaison fit und führen kleinere Reparaturen am Badgebäude durch. Foto: Thomas Weichert
Dies behauptete Bürgermeister Edmund Pirkelmann (BBS) während der Mitgliederversammlung, zu der 20 von 104 Vereinsmitgliedern gekommen waren. Am Samstag trafen sich nun 15 freiwillige Helfer des Fördervereins und der Wasserwacht im Bad, um Gelände und Gebäude für die bevorstehende Badesaison auf Vordermann zu bringen.

Geöffnet werden soll das "Sunshine-Bad" Waischenfeld am Donnerstag, 10. Mai. Für die 15 Helfer gab es viel zu tun. Vor allem mussten viel Laub zusammengerecht und Sträucher geschnitten werden. Dafür hatten Mitglieder des Vereins ihre Traktoren nebst Anhänger mitgebracht. Von Laub befreit werden musste auch die Dachrinne des Bad-Gebäudes. Auf dem Gebäude mussten auch einige Ziegel erneuert werden, weil über den Winter starke Äste das Dach beschädigt hatten.

Das Beachvolleyballfeld soll komplett saniert, der Sand ausgetauscht und der Zaun erneuert werden. Für das Kinderplanschbecken, das an sich selbst sanierungsbedürftig wäre, werden vom Förderverein noch zwei neue Sonnenschirme angeschafft. Um das Kinderplanschbecken zu erneuern, wären allerdings Fördergelder nötig. Auch ein neuer Basketballkorb soll angeschafft werden.


Fußball-WM auf Großleinwand

Im nächsten Jahr soll dann das nicht mehr ansehnliche Geländer am Sprungturm durch ein neues Edelstahlgeländer ersetzt werden. Außerdem kündigte Vorsitzender Robert Weiß an, dass alle Spiele der Fußballweltmeisterschaft auf Großleinwand auf der Bad-Terrasse übertragen werden.

Da das Bad seit letztem Jahr mit der Firma "Aqua Work" einen neuen Betreiber hat, gab es auch einige Beschwerden beim Förderverein, weil die Eintrittspreise erhöht wurden. Laut Weiß war dies aber unumgänglich, da das Bad wirtschaftlich betrieben werden muss. Dafür bekommen die Mitglieder des Fördervereins ab dieser Badesaison nun aber zehn Prozent Rabatt beim Kauf einer Jahreskarte. Dies wurde während der Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen.


Freibadfest fällt aus

Ein Freibadfest wird es dieses Jahr vom Förderverein allerdings nicht geben. Das Fest im letzten Jahr war nur mäßig besucht und der Aufwand höher als der Gewinn.

Der technische Bereich des Bads ist gut in Schuss. Allerdings kam es letztes Jahr zu größeren Wasserverlusten im Schwimmbecken, der täglich mit neuem Frischwasser ausgeglichen werden musste. Der Grund waren Lecks in den alten Wasserleitungen rund um das Becken, die inzwischen repariert werden konnten.

Der neue Vertrag mit dem Bad-Pächter konnte noch nicht unterschrieben werden, da er noch auf steuerliche Aspekte hin überprüft werden muss. Einen Formfehler im Vertrag wollen sich Stadt und Pächter mit Blick auf mögliche Fördergelder nicht erlauben. Weiß geht aber davon aus, dass dies nur eine Formsache ist.
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