Forchheim

HGF-Schüler spüren wichtigen Standortfaktoren nach

Die Gesellschaft im Wandel: "Selbstoptimierung städtischer Strukturen als Vitalitätsmerkmal" ist Thema der Begabtenförderung am Herder-Gymnasium Forchheim.
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Die HGF-Schüler bei der Firma Infiana Foto: Angela Hack
Die HGF-Schüler bei der Firma Infiana Foto: Angela Hack
Was macht eine Stadt aus? Wie muss sie geplant werden, um überlebensfähig zu sein? Was ist wichtig für eine Stadt und ihre Bewohner? Waren es früher andere Dinge? Diesen und anderen Fragen gehen die Schüler und Schülerinnen der Begabtenförderung am Herder-Gymnasium Forchheim (HGF) in diesem Schuljahr nach.

Bei der Auftaktveranstaltung setzten sich die Schüler mit dem Thema "Was ist wichtig für eine Stadt" auseinander. "Für mich ist die Infrastruktur entscheidend ", meinte Katharina. Und Julian ergänzte: "Dies gilt nur, wenn wir dazu auch die medizinische Versorgung und die Kultur vor Ort zählen."

Letztlich kristallisierten sich für die Schüler Arbeitsplätze, Sicherheit und eine gute Infrastruktur als die drei wichtigen Standortfaktoren für eine gelungene Stadtentwicklung heraus. Weitere wichtige Aspekte aus Schülersicht sind ausreichend vorhandener und bezahlbarer Wohnraum sowie Schulen und kulturelle Einrichtungen vor Ort.

Ausgehend von den Ideen der Schüler werden derzeit in verschiedenen Exkursionen die einzelnen Standortfaktoren näher beleuchtet. So standen bereits anhand der Kaiserburg das Thema Freiheit und Sicherheit als Bürgerrecht auf dem Programm. Am Beispiel Albrecht Dürers wurde der Frage nach der Rolle der Kultur in der damaligen und heutigen Zeit nachgegangen.

Als aktuelles Projekt wurden die Schüler anhand von "Mymuesli.de" durch ihre Lehrkräfte Oelschlegel und Bett in die Bereiche eines Unternehmens eingeführt und konnten anschließend anhand einer Unternehmenssimulation ein eigenes kleines Jungunternehmen (Start-up) als Logistiker oder Marketingstratege gründen.

Den realen Blick in ein Unternehmen eröffnete dann der Besuch beim Forchheimer Folienproduzenten Infiana. "Jetzt wissen wir endlich, was sich hinter der langen Mauer auf dem Weg zum Bahnhof verbirgt. Super, dass wir kommen konnten", waren sich die Schüler einig.

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