Hetzles
Gemeinderat

Hetzles will Engstelle behindertengerecht sanieren

Ein rege genutzter Fußgängerweg in Hetzles soll saniert werden. Doch es gibt Schwierigkeiten wegen der Geländehöhen und Bebauung.
Artikel drucken Artikel einbetten
Der Verbindungsweg zwischen den beiden Gebäuden führt von der  Hinteren Dorfstraße zur Michael-von-Deinlein-Straße. Hier ist  die Engstelle deutlich zu sehen.           Foto: Karl Heinz Wirth
Der Verbindungsweg zwischen den beiden Gebäuden führt von der Hinteren Dorfstraße zur Michael-von-Deinlein-Straße. Hier ist die Engstelle deutlich zu sehen. Foto: Karl Heinz Wirth

Den Verbindungsweg von der Michael-von-Deinlein-Straße zur Hinteren Dorfstraße möchte der Gemeinderat Hetzles als gepflasterten Weg behindertengerecht und barrierefrei ausbauen lassen. Es ist die kürzeste Verbindung im Dorf, die von den Bürgern rege genutzt wird. Das Ingenieurbüro Müller aus Eckental stellte die Planung in der Gemeinderatssitzung vor. Eine Umsetzung gestalte sich aufgrund der unterschiedlichen Geländehöhen äußerst schwierig. Ebenso bereite die an den Weg angrenzende Bebauung Schwierigkeiten. Dennoch wollen die Räte am Ausbau des Weges festhalten und beauftragten den Planer, die Ausschreibungen für die Sanierung des Weges vorzunehmen.

Altes Löschfahrzeug

Das alte Löschfahrzeug LF 8/6 der Feuerwehr Hetzles aus dem Jahr 1993 entspreche nach 26 Jahren nicht mehr dem heutigen Leistungsstandard sowie den Sicherheitsvorschriften, sagte Bürgermeister Franz Schmidtlein (BHH). Nach Rücksprache hat die Kreisfeuerwehrführung eine Ersatzbeschaffung eines LF 10 befürwortet. Im Rahmen eines Förderprogramms wird die Anschaffung mit 73.500 Euro bezuschusst. Bei Beteiligung einer weiteren Gemeinde, die das gleiche Fahrzeug benötigt, würde sich bei einer interkommunalen Beschaffung der Förderbetrag um 7000 Euro erhöhen. Die Gesamtkosten für das Fahrzeug belaufen sich auf circa. 300.000 Euro. Der genaue Preis kann erst nach Ausschreibung genannt werden. Einstimmig beschlossen die Räte die Anschaffung de Feuerwehrfahrzeuges und beauftragten die Verwaltung, die Ausschreibung an ein Ingenieurbüro zu vergeben.

Mittagsbetreuung

In den Gemeinderatssitzungen März und April waren die Planungsleistungen für das Bauvorhaben Mittagsbetreuung an das Ingenieurbüro Rosbigalle vergeben worden. Für die Erstellung der Werkpläne, Durchführung der Ausschreibung und Vergaben sowie die Bauleitung ist es notwendig, weitere Planungsleistungen zu vergeben. Das Büro Rosbigalle bietet diese Planungsleistungen zum Pauschalpreis von 3824 Euro an. Die Räte beauftragten das Büro. Um den Straßenzustand und den Sanierungsaufwand darzustellen, ist es erforderlich, dies in einer Datenbank zu erfassen. 18 Kilometer Gemeindestraßen in Hetzles müssten nach diesen Kriterien untersucht werden. Hierfür liegt ein Angebot des Tüv Rheinland zum Preis von 5919 Euro vor. Die Räte beauftragten nach eingehender Beratung, den Tüv mit der Erstellung eines Straßenzustands- und Erhaltungsmanagements.

Diskussion um Baumschule

Für Diskussionsbedarf sorgte der Antrag eines Baumschulbetreibers auf Wiederanschluss an die Wasserversorgung. Seit 2016 wurde dem Betreiber mehrmals eine Wasserentnahme ermöglicht. Die Verwaltung forderte daraufhin den Betreiber auf, Antrag auf Wasseranschluss zu stellen, worauf dieser im April 2018 den Antrag dazu stellte. Der Gemeinderat wies den Antrag mit Bescheid im August 2018 ab, da ein geplanter Ringschluss in Honings nicht verwirklicht wurde und der Baumschulbetreiber der einzige Anschlussnehmer am Ende der 240 Meter langen Leitung wäre, die dauerhaft gespült werden müsste, um eine Verkeimung zu verhüten. Aus diesen Gründen hatte sich die Gemeinde entschieden, den Leitungsarm abzusperren. Durch die Fertigstellung des neuen Hochbehälters hat sich der Sachverhalt insoweit geändert, dass ein neuer Beschluss möglich wäre, erläuterte Schmidtlein. Die Räte beschlossen, die Grundstücke des Baumschulbetreibers wieder an die öffentliche Wasserversorgung anzuschließen. Der Gesangverein Hetzles bittet um einen gemeindlichen Zuschuss für die Beschaffung von Notensätzen. Die Räte bewilligten einen Zuschuss in Höhe von 500 Euro. Ebenso stimmten die Räte dem Antrag zu, den ökumenischen Familienstützpunkt in Neunkirchen am Brand einmalig mit 400 Euro zu unterstützen. Bei den Bauarbeiten im Bereich der Schule und des Kindergartens müsse der überschüssige Boden über eine Deponie kostenintensiv entsorgt werden, teilte Bürgermeister Schmidtlein mit. Alternativ hat die Gemeinde die Möglichkeit, diesen Boden auf gemeindlichen Grundstücken wieder einzubringen. Die Gemeinde ist beim Hochbehälter im Besitz von zwei Grundstücken, wo man das Erdmaterial an der Böschung ein modellieren könnte. Einige Obstbäume müssten dazu gefällt werden und nach Bodenauffüllung durch Neuanpflanzungen ersetzt werden, erklärte Schmidtlein. Für die Bodenauffüllung ist eine Baugenehmigung notwendig, die in Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde erstellt werden soll. Der Gemeinderat stimmte einer Bodenauffüllung im Bereich des Wasserhochbehälters zu.

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren