Heroldsbach
Abitur

Heroldsbacherin ist die Beste am Ehrenbürg-Gymnasium

Julia Fenkl hat 874 von 900 möglichen Punkten erreicht und ist damit die Beste am Ehrenbürg-Gymnasium. Jetzt will sie Medizin oder Psychologie studieren. Aber das erste Ziel heißt: Toskana. Später mal soll es nach Australien gehen.
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Julia Fenkl entspannt beim Gitarre spielen. Fotos: Sebastian Schirner
Julia Fenkl entspannt beim Gitarre spielen. Fotos: Sebastian Schirner
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Für viele ist es nach den Prüfungen der nervenaufreibendste Moment des Abiturs: die Notenbekanntgabe. Julia Fenkl aus Heroldsbach war zwar aufgeregt, aber eigentlich konnte nicht mehr viel schiefgehen. Schnell hatte sie Gewissheit. Sie ist die Jahrgangsbeste des Ehrenbürg-Gymnasiums Forchheim. Traumschnitt 1,0 mit 874 von 900 Punkten. "Ich lerne einfach gerne und war immer ehrgeizig. Ab der zehnten Klasse hatte ich dann einen Schnitt von 1,0", erklärt die 18-Jährige ihren schulischen Erfolg. Erleichtert sieht sie dabei aus.

Lernen und Schule waren jedoch keineswegs ihr einziger Lebensinhalt in den vergangenen Jahren gewesen. Im Gegenteil. "Mir war es wichtig, immer Zeit für meine Hobbys, Freunde und Familie zu haben", betont Julia. Um sich vom Schulalltag zu erholen, greift sie seit Jahren schon zur Gitarre, unternimmt etwas mit Freunden oder brettert im Winter mit dem Snowboard die Piste hinunter.
Auch das Kochen in geselliger Runde oder DVD- Abende ließ sich Julia durch den Schulstress nicht verderben.

Im Herbst beginnt das Studium

Doch wie nutzt sie ihr frisch bestandenes Abitur mit der Traumnote? "Am liebsten würde ich Medizin oder Psychologie studieren. Ich muss mich aber erst noch entscheiden", erzählt sie. Sicher ist, dass sie im Herbst mit dem Studium beginnen möchte. Und ein Auslandssemester wäre schön. Am liebsten würde sie in Australien eine Zeit lang reisen und studieren, doch das ist Zukunftsmusik.

Der Terminplan der nächsten Wochen steht zunächst im Vordergrund - und der ist eng. Die Hochbegabtenprüfung in Hof hat sie schon hinter sich. Bei dieser Prüfung kommt es neben schulischen Leistungen auch auf selbstsicheres Auftreten an. Das hat sich offensichtlich drauf.

Kunst, Kultur und Strand

Weiter geht es mit der Verabschiedung und dem Abiball. Danach möchte sie mit ihrer Freundin erst einmal ausspannen. Ab in den Süden. Genauer: in die italienische Toskana. "Die Gegend ist perfekt für uns, weil wir Kunst und Kultur mit einem entspannten Strandurlaub verbinden können", erklärt Julia Fenkl. Danach geht der Ernst des Lebens in Form eines Ferienjobs weiter. Erste berufliche Erfahrungen will sie noch vor Beginn der Vorlesungen sammeln.

"Ich freue mich auf die Uni und den Neuanfang. Ich will mich weiterbilden und glaube, dass das Studium wichtig bei meiner persönlichen Entwicklung ist", fasst sie ihre Motivation zusammen. Doch die Schule wird sie schon irgendwie vermissen. Angefangen bei einigen Lehrern bis hin zu den Auftritten im Seminar Dramatisches Gestalten: "Es war einfach eine schöne Zeit."

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