Heroldsbach
Tötungsdelikt

Oberfranken: Mann (68) soll Ehefrau getötet haben - sie saß im Rollstuhl

In Oberfranken soll ein 68-jähriger Mann seine Eherau gewaltsam getötet und sich anschließend selbst schwer verletzt haben. Die Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft ermitteln.
Artikel drucken Artikel einbetten

Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bamberg ermitteln aktuell gegen einen 68-jährigen Mann, der seine Frau im Landkreis Forchheim in Oberfranken getötet haben soll. Wie die Polizei berichtet, trug sich die Tat wohl im Laufe des Mittwochs (25. September 2019) im Heroldsbacher Ortsteil Oesdorf zu. Anschließend soll sich der Mann selbst schwer verletzt haben.

Heroldsbach: Mann soll seine Frau getötet haben

Gegen 18 Uhr entdeckte eine Pflegedienstmitarbeiterin in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Oesdorf zwei Menschen mit schweren Verletzungen. Ein sofort verständigter Notarzt konnte vor Ort allerdings nur noch den Tod einer 68-jährigen, im Rollstuhl sitzenden Frau feststellen. Ihr schwer verletzter, 68-jähriger Ehemann kam mit zunächst lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Er gilt als dringend tatverdächtig, seine Frau getötet zu haben.

Ermittlungen wegen Tötungsdelikts laufen

Die Beamten der Kripo Bamberg sowie die Staatsanwaltschaft Bamberg haben inzwischen die Ermittlungen übernommen. Noch am Mittwochabend sicherten die Ermittler der Spurensicherung in Zusammenarbeit mit der Rechtsmedizin Hinweise am Tatort.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Beamten "dürfte der auf einen Rollator angewiesene Mann seine Frau gewaltsam getötet und sich anschließend selbst verletzt haben", wie die Polizei mitteilt. Die genauen Tatumstände sind noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen der Kripo Bamberg. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg erließ das zuständige Amtsgericht am Donnerstag einen Untersuchungshaftbefehl gegen den Tatverdächtigen, der im Krankenhaus intensivmedizinisch betreut wird.

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.