Neunkirchen am Brand
Bürgerfest

Heinz Richter eröffnete zum letzten Mal das Bürgerfest

Das Wetter passte beim Bürgerfest in Neunkirchen am Brand. Das Benefizfußballspiel erbrachte 892 Euro für die Jugendarbeit des TSV Neunkirchen.
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Beim Bild zum Anstoß sind dabei Zweiter Bürgermeister  Martin Mehl,  Bürgermeister Heinz Richter und der katholische Pfarrer Joachim Cibura. Foto: Martin Walz
Beim Bild zum Anstoß sind dabei Zweiter Bürgermeister Martin Mehl, Bürgermeister Heinz Richter und der katholische Pfarrer Joachim Cibura. Foto: Martin Walz
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Wieder lockte das Bürger- und Heimatfest in Neunkirchen am Brand zahlreiche Besucher an. Vom Zehntspeicher über den Platz am Rathaus und um die Kirche herum war eine Budenstadt errichtet. Vereine und Händler boten ein umfangreiches Programm mit vielerlei Angeboten. Fränkische Geschenke, Korb- und Flechtwaren, Schmuck und facettenreiche Kopfbedeckung, Seifen oder Pflegeprodukte waren nur einige der zahlreichen Artikel, die es zu erwerben gab. Doch wann ist die beste Zeit, beim Bürgerfest durch die Straßen zu bummeln? Wer es übersichtlich und ruhiger mag, ist am Sonntagvormittag bestens aufgehoben. Da gilt noch volle Auswahl. Großer Andrang herrschte bei der Tombola des Gartenbauvereins, eine fachkundige Beratung gibt es dazu.

Oldtimer

Auch der Automobilclub Neunkirchen zeigte mit einer Auswahl an Oldtimern wahre Schmuckstücke. Interessierte konnten sich am Simulator verschiedenen Situationen im Straßenverkehr stellen. Wer sich im Klang der Musik des Musik- und Trachtenvereins wiegen möchte, der kommt am besten zum Bieranstich am Samstag. Bei bester Laune und Sonnenschein stach Bürgermeister Heinz Richter (FW) das Bierfass an und eröffnete das Bürgerfest. Musik und Stimmung war von da an garantiert. Auch die anderen Gaststätten und Biergärten boten teils ein eigenes Programm mit Livemusik. Ein Bürgerfest ohne die Darbietungen der Vereine auf der Bühne vor dem alten Rathaus ist nicht vorstellbar. Sie machen den Erfolg des jährlichen Fests aus.

Das Fußballspiel

Bereits zum siebten Mal fand die "inoffizielle Eröffnung" des Bürger- und Heimatfestes auf dem Sportgelände des TSV Neunkirchen statt. Karl Germeroth, der Vorsitzende des TSV, bedankte sich bei den Zuschauern für das Kommen, bei den Spielern für die Bereitschaft, für einen guten Zweck nochmal die Fußballstiefel anzuziehen, und bei Sebastian Kufner und Helmut Weber für die gute Organisation und Betreuung der Mannschaften. Heinz Richter wünschte zum letzten Mal, da er zur Wahl 2020 nicht mehr antritt, nach seiner Begrüßung dem Spiel einen verletzungsfreien Verlauf.

Nach dem Anstoß gab der bewährte Schiedsrichter Lothar Reis den vom Geflügelhof Hofmann aus Neunkirchen gespendeten Ball frei. Die von Sebastian Kufner betreute Mannschaft A (politische und kirchliche Gemeinde, Geschäftsleute) trat nach der Niederlage 2018 etwas verjüngt und voll motiviert auf und bestimmte in der ersten Halbzeit den Spielverlauf. Die logische Folge waren der Führungstreffer bereits in der 9. Minute durch Richard Schulz, der nach der Hereingabe von Florian Hofmann nur noch einzuschieben brauchte, und das 2:0, das Jens Utzmann nach der Freistoßvorlage von Richard Schulz erzielte. Kurz darauf hätte ein Beinahe-Eigentor den Anschlusstreffer für die von Helmut Weber betreute Mannschaft B (Neunkirchener Vereine) bedeutet. So aber erhöhte die Mannschaft A durch Robin Kugler, dem nach einem kleinen Solo ein Sonntagsschuss gelang, auf 3:0.

In der Halbzeitpause erfreute die Hip-Hop-Kindergruppe mit einer Vorführung zum Song "Old Town Road" von Billy Ray Cyrus, den Annika Heusinger einstudiert hatte, die Zuschauer. Die Mannschaft B, vermutlich gestärkt durch einen Zaubertrank, trat in der zweiten Spielhälfte völlig verwandelt auf, setzte sich in der gegnerischen Hälfte fest und kam zum 3:1, weil Florian Buttler eine schöne Vorlage von Michael Nützel mit der Brust annahm und Torwart Andreas Wohlfahrt mit einem tollen Schuss keine Abwehrchance ließ. Dieser rettete in der 73. Minute den Sieg, weil er gegen einen allein vor ihm auftauchenden Christian Braun grandios hielt, nachdem die Mannschaft A schon vorher bei einem Pfostenschuss von Florian Buttler und weiteren Chancen großes Glück hatte.

Elfmeterschießen

Das Glück war der Mannschaft B aber dann bei den traditionell sich anschließenden Elfmeterschießen der ältesten Spieler und der beiden Torhüter hold. Nach einigen Fehlschüssen beziehungsweise Torwartparaden wurde es noch mal spannend für die Zuschauer - schließlich stand es 3:2 für die Mannschaft B.

Die sehr zahlreich erschienenen Zuschauer spendeten ebenso wie die Spieler gern für den guten Zweck. Die Einnahmen von 892 Euro kommen dem TSV Neunkirchen für seine Jugendarbeit zugute.

Stadionsprecher war Georg Schmitt ("Baader Schorsch").

In den Mannschaften spielten mit:

Kirche, Politik und Geschäftsleute: A. Wohlfahrt, Robin Kugler, M. Mehl, W. Beierlorzer, J. und D. Utzmann, Dr. F. Hofmann, M. Hauser, P. Strohmenger, H. Heid, M. Hofmann, Th. Siebenhaar, R. Schulz, R. Distler, Milot Arifi.

TSV und weitere Vereine: A. Disselberger, M. Sitter, Fl. Buttler, D. Will, M. Nützel, Chr. Weiss, St. Kramer, M. Hiemeyer, W. Walz, P. Demmelmeyer, J. und Chr. Braun, R. Schmitt.

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