Heiligenstadt

Heiligenstadt zieht Zuschuss für Glasfaserausbau an Land

Der Markt Heiligenstadt ist einen weiteren großen Schritt bei der Finanzierung der Breitbandversorgung in allen Gemeindeteilen vorangekommen.
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Finanz-Staatssektretär Albert Füracker (Mitte) übergibt den Förderbescheid an Bürgermeister Helmut Krämer (r.) und Geschäftsleiter Rüdiger Schmidt. Foto: Bayerisches Staatsministerium der Finanzen
Finanz-Staatssektretär Albert Füracker (Mitte) übergibt den Förderbescheid an Bürgermeister Helmut Krämer (r.) und Geschäftsleiter Rüdiger Schmidt. Foto: Bayerisches Staatsministerium der Finanzen
Die Gemeinde im Leinleitertal geht beim Glasfaserausbau ihren eigenen Weg. Für circa 8,5 Millionen Euro soll ein komplett neues Glasfasernetz aufgebaut werden. Dieses Netz wird dann an einen Betreiber verpachtet.

Für dieses Projekt werde noch vor Weihnachten die Betreiberausschreibung erfolgen, sagt Bürgermeister Helmut Krämer (CSU/Einigkeit). Anfang 2018 werden die europaweiten Ausschreibungen für Planungs- und Bauleistung erfolgen. Für diese Maßnahme konnte der Markt Heiligenstadt 4,88 Millionen Euro Bundesfördermittel an Land ziehen. Nun erhielt Bürgermeister Krämer zudem den Höchstbetrag von 900.000 Euro durch den bayerischen Staatssekretär Albert Füracker (CSU) im Finanzministerium überreicht.

Somit stehen dem Markt Heiligenstadt für die Errichtung eines eigenen Breitbandnetzes 5,78 Millionen Euro Bundes- und Landesfördermittel zur Verfügung. Hinzu kommt, dass der erste Schritt der Planung schon mit 50.000 Euro gefördert wurde. Krämer und Geschäftsleiter Rüdiger Schmidt freuten sich über den weiteren Förderbetrag, der die Finanzierung dieses Projektes leichter macht.

Heiligenstadt ist eine der wenigen Kommunen, die das bundesweite Förderprogramm für den Aufbau eines eigenen Netzes nutzt. Diese Schwierigkeiten hindern jedoch den Markt nicht, das große Ziel einer zukunftsträchtigen Versorgung mit Glasfaser für alle Häuser, im Auge zu behalten. Wenn auch dieses Projekt wegen der Schwierigkeiten im Förderprogramm noch etwas dauert, steht der Marktgemeinderat einstimmig hinter diesem Vorhaben. "Wir wollen 2018 bauen", kündigt der Bürgermeister an, der sich durch die Politik Verbesserungen bei der Durchführung des Bundesförderprogrammes erhofft.
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