Pretzfeld
Marktgemeinderat

Glückliches Pretzfeld: Neue Jugend- und neue Seniorenbeauftragte

Die Marktgemeinderäte von Pretzfeld bestellten Tanja Dvorak zur ehrenamtlichen Jugendbeauftragten und Carolina Leisgang zur Seniorenbeauftragten.
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Bürgermeisterin Rose Stark freut sich über die neue Seniorenbeauftragte Carolina Leisgang und die neue Jugendbeauftragte Tanja Dvorak (v. l.). Foto: Carmen Schwind
Bürgermeisterin Rose Stark freut sich über die neue Seniorenbeauftragte Carolina Leisgang und die neue Jugendbeauftragte Tanja Dvorak (v. l.). Foto: Carmen Schwind

Die Bürgermeisterin Rose Stark (SPD/Ökologen) berichtete in der Sitzung, dass Tanja Dvorak aus Pretzfeld schriftlich mitgeteilt habe, dass sie das Amt der Jugendbeauftragten übernehmen wolle. "Von Seiten der Verwaltung ist das sehr zu begrüßen, da das Amt bereits seit längerer Zeit nicht besetzt ist", sagte Rose Stark. Sie wies darauf hin, dass bei einem positiven Beschluss durch das Gremium die Verwaltung ein erweitertes Führungszeugnis beantragen muss, das bei der Übernahme von Ämtern mit Kontakt zu Kindern und Jugendlichen vorgeschrieben ist. Tanja Dvorak war bereits früher in der kirchlichen Jugendarbeit tätig und möchte sich nun in Pretzfeld ehrenamtlich einbringen. Die Bürgermeisterin freute sich auch, dass es zukünftig wieder eine Seniorenbeauftragte in Pretzfeld geben wird. Carolina Leisgang ist bei der Seniorengemeinschaft Ehrenbürg tätig und macht Sturzprävention.

Zuschuss für Jagdgenossen

Außerdem beschloss das Gremium einstimmig, der Jagdgenossenschaft Pretzfeld-Hagenbach einen Zuschuss in Höhe von 389 Euro für durchgeführte Maßnahmen 2018 und 106 Euro für das Jahr 2017 zu gewähren.

Hundetoiletten

Anschließend diskutierten die Räte über die Anschaffung von Hundetoiletten. Es standen eine hochwertige Variante mit Beutel und ein einfacher Müllbehälter zur Diskussion. "Man kann den Hundehaltern durchaus zumuten, dass sie einen Kotbeutel mitnehmen", meinte Rose Stark. Maria Hack (FA) ergänzte, dass die Beutelstation ja eh nie da sei, wo der Hund sein Geschäft mache. Man müsse immer einen Beutel in der Jacke mit sich tragen. Die einfache Variante wurde deshalb einstimmig beschlossen.

Digitales Klassenzimmer

Zudem wird die Marktgemeinde am Förderprogramm Digitalbudget für das digitale Klassenzimmer teilnehmen. "Wir waren wohl die erste Schule, die Whiteboards einführte, aber die müssen jetzt erneuert werden", trug die Bürgermeisterin vor. Geschäftsführer Andreas Pfister rechnete vor, dass der optimale Kostensatz für die maximale Ausschöpfung der Förderung 8879 Euro sei. Der Zuschuss beträgt 90 Prozent. Die Schulleitung hatte Geräte aufgelistet, die dringend angeschafft werden sollten. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 5 308 Euro.

Isek-Auftakt am 24. Januar

Zum Schluss informierte Rose Stark, dass die Auftaktveranstaltung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (Isek) am 24. Januar um 19 Uhr in der Turnhalle stattfindet. Hier können alle Bürger Anregungen und Wünsche äußern.



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