Forchheim
Krankenhaus

Gemeinsames Logo für das fusionierte Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz

Das Klinikum Forchheim und die Klinik Fränkische Schweiz fusionieren zum 1. Januar. Nun wurde ein gemeinsames Logo erstellt.
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Die Arbeitsgruppe Klinikfusion mit dem neuen Logo auf der Fahne (v.  l): Gerhard Schmitt, Hermann Ulm, Ulrich Schürr, Sven Oelkers, Till Zimmer, Uwe Möller-Ühlken, Frithjof Dier, Uwe Kirschstein, Kathrin Hammler und  Waltraud Bürkner Foto: Franka Struve
Die Arbeitsgruppe Klinikfusion mit dem neuen Logo auf der Fahne (v.  l): Gerhard Schmitt, Hermann Ulm, Ulrich Schürr, Sven Oelkers, Till Zimmer, Uwe Möller-Ühlken, Frithjof Dier, Uwe Kirschstein, Kathrin Hammler und Waltraud Bürkner Foto: Franka Struve

Ab dem 1. Januar 2019 sind das Klinikum Forchheim und die Klinik Fränkische Schweiz vereint. Erstes sichtbares Zeichen ist ein neues Logo für das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz, welches von der Arbeitsgruppe Klinikfusion vorgestellt wurde.

Wie lässt sich die Verschmelzung der beiden Krankenhäuser optisch darstellen? Die Elemente der beiden bestehenden Logos fließen im neuen Firmenzeichen, das von der Marktpositionierungsagentur "Claudius Bähr + Friends" entwickelt wurde, ineinander. Der blaue Ammonit aus dem Logo der Klinik Fränkische Schweiz wird als Kreis übernommen. Das rechteckige Logo des Klinikums Forchheim entstand aus einer vereinfachten Darstellung des Grundrisses des Gebäudes in der Krankenhausstraße. Es geht als gelbes Quadrat in das neue Logo ein. Die Schnittmenge erscheint in grün, der Farbe, die entsteht, wenn man blau und gelb mischt.

Schriftzug

Der dazugehörige Schriftzug lautet "Klinikum Forchheim - Fränkische Schweiz". Auf einem Fahnenband ist das Symbol der vereinten Krankenhäuser bei der Präsentation zum ersten Mal zu sehen. Das neue Logo soll die Verschmelzung beider Häuser und die künftige Einheit nach innen und außen darstellen.

Gemeinsames Erscheinungsbild

Der designierte Geschäftsführer des neuen Klinikums, Sven Oelkers, unterstreicht die Bedeutung des gemeinsamen Erscheinungsbildes: "Mit der Fusion werden wir uns medizinisch und wirtschaftlich breiter aufstellen und den Landkreis Forchheim auch in Zukunft optimal versorgen. Das gemeinsame Logo stellt das Zusammengehen der beiden Häuser nach außen symbolisch dar." Den Zeitraum zur Umsetzung der sichtbaren Maßnahmen bezeichnet Oelkers als "sportlich"; bis März 2019 sollen diese abgeschlossen sein.

Neue Briefbögen und Schilder

Noch bis Ende des Jahres 2018 werden die Maststangen vor dem Ebermannstädter und Forchheimer Haus aufgestellt beziehungsweise ausgetauscht gegen solche, die auch ohne Wind den Fahnenstoff gespannt halten, so dass das Logo auch bei Windstille klar erkennbar ist. Zu Beginn des neuen Jahres kommen dann in beiden Standorten die neuen Briefbögen zum Einsatz und es werden die Schilder gewechselt, um einheitlich nach außen zu firmieren.

Auch die Informationsbroschüren werden ab Januar das neue Logo tragen. Für den Webauftritt - das virtuelle Aushängeschild der beiden Krankenhäuser - wird eine übergeordnete Internetseite kreiert, von der aus der Besucher zu den beiden existierenden Homepages gelangt. Langfristig ist eine einzige Seite geplant, die über die kombinierten Leistungsangebote des Klinikums Forchheim-Fränkische Schweiz informiert.

Mit der Inbetriebnahme des neuen gemeinsamen Klinikums zum 1. Januar endet die Aufgabe der "Arbeitsgruppe Klinikfusion", bestehend aus dem Forchheimer Oberbürgermeister Uwe Kirschstein (SPD) und Landrat Hermann Ulm (CSU), den beiden Klinikgeschäftsführern Sven Oelkers und Uwe Möller-Ühlken, den beiden Juristen aus Stadt und Land, Till Zimmer und Frithjof Dier, je einem Vertreter aus dem Kreistag und dem Stadtrat, Gerhard Schmitt und Ulrich Schürr (beide CSU), sowie Vertretern des Betriebs- und Personalrats, Waltraud Bürkner und Kathrin Hammler. Die Arbeitsgruppe, die seit mehr als fünf Jahren besteht, erarbeitete gemeinsam mit einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft den Fusionsplan, stellte die wirtschaftlichen Parameter bereit und bereitete die Entscheidungen beschlussfähig für Stiftungs-, Stadt- und Kreisrat vor. Sven Oelkers dankte für die zielorientierte Zusammenarbeit. Bis auf Klinikgeschäftsführer Uwe Möller-Ühlken, der zum Jahresende in den Ruhestand geht, und die beiden Juristen bleiben die Mitglieder der Arbeitsgruppe dem vereinten Klinikum im Aufsichtsrat als Entscheidungsträger erhalten. Landrat und Oberbürgermeister bedankten sich bei allen Mitgliedern für die konstruktive Zusammenarbeit. In zahlreichen Terminen und Sitzungen waren der Weg zur Fusion mit viel Zeit und Engagement vorbereitet, Verträge ausgearbeitet und erstellt worden, und dies zum Teil auch ehrenamtlich.

Alle Mitglieder der Arbeitsgruppe freuen sich, dass die bisherigen Häuser bald Geschichte sind und eine neue gemeinsame Zukunft mit zwei Standorten beginnt. Es soll ein gemeinsames Haus zur Sicherstellung und Erweiterung der medizinischen Versorgung für die Bevölkerung im gesamten Landkreis Forchheim sein.

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