Dormitz
Kultur

Gemeinderätin Christine Schmieder-Bänsch in Dormitz zur Kulturreferentin ernannt

Nach dem Jubiläumsjahr 875 Jahre hat sich in Dormitz ein Kulturkreis gegründet. Und jetzt hat der Gemeinderat eine Kulturreferentin ernannt.
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Bürgermeister Holger Bezold und Kulturreferentin  Christine Schmieder-Bänsch besprechen die Anordnung des langen Tisches zwischen Rathaus und  Sparkasse für die Veranstaltung im Juni "Sommernacht in Weiß".  Foto: Karl Heinz Wirth
Bürgermeister Holger Bezold und Kulturreferentin Christine Schmieder-Bänsch besprechen die Anordnung des langen Tisches zwischen Rathaus und Sparkasse für die Veranstaltung im Juni "Sommernacht in Weiß". Foto: Karl Heinz Wirth
Die vielen Aktionen und Veranstaltungen im Jubiläumsjahr 2017 mit Unterstützung der örtlichen Vereine seien von den Dormitzer Bürgern mit Begeisterung aufgenommen worden, berichtete Bürgermeister Holger Bezold (FW-UB) in der Gemeinderatssitzung. Dies war Anlass für ihn, einen Kulturkreis in Dormitz für kulturelle Veranstaltungen zu gründen.

Beim ersten Treffen hatten 23 interessierte Bürger Erfahrungen und Ideen miteinander ausgetauscht. Eine Arbeitsgruppe wurde beauftragt, ein Konzept zu erarbeiten, welches sich um die weitere Vorgehensweise und die Namensgebung kümmert. Ziel des Kulturkreises ist, das kulturelle und gesellschaftliche Leben in Dormitz bereichern und zu beleben, aber auch die Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen zu verbessern.


Die Aufgaben

Schwerpunkte bilden dabei die Bereiche "Heimat und Brauchtum", "Kunst und Kultur" sowie "Bildung und Bewegung". Man will die Dormitzer Vereine unterstützen und die Zusammenarbeit unter Wahrung ihrer Selbstständigkeit fördern. Einig war man sich, keinen neuen Verein zu gründen, sondern sich der Gemeinde anzugliedern.

Der Kulturkreis schlug deshalb vor, aus dem Gemeinderatsgremium einen Kulturreferenten zu beauftragen, der als Bindeglied zwischen Gemeinderat und Kulturkreis den Vollzug von Gemeinderatsbeschlüssen im Bereich Kultur überwacht und in Koordination mit dem Bürgermeister für den Kulturkreis spricht und ihn nach außen vertritt. Die Geschäftsordnung bietet die Möglichkeit, dass der Bürgermeister einzelne Befugnisse überträgt. Zweiter Bürgermeister Matthias Fuchs (ÜWB) schlug die Gemeinderätin Christine Schmieder-Bänsch (FW-UB) zur Kulturreferentin in Dormitz vor. Karl Heinz Thaler (CSU) unterstützte den Vorschlag mit der Begründung, Schmieder-Bänsch habe 2017 im Jubiläumsjahr bewiesen, wie man Veranstaltungen organisiert und durchführt. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, Christine Schmieder-Bänsch zur Kulturreferentin zu benennen.


Kommende Veranstaltungen

"Konkret für 2018 haben wir drei Veranstaltungen geplant", erklärte die neue Kulturreferentin. Begonnen wird mit einer "Sommernacht in Weiß" am Samstag, 30. Juni, um 18 Uhr. Es solle ein großes, gemeinsames Abendessen der besonderen Art sein, sagte Schmieder-Bänsch: "Jeder bringt seinen gefüllten Picknickkorb mit und wir verbringen alle gemeinsam einen zauberhaften Abend im Herzen von Dormitz zwischen Rathaus und Sparkasse in der Sebalder Straße. Dazu wird ein langer weiß gedeckter Tisch aufgestellt. Unter diesem Motto dachten wir an einen Dresscode in weiß, was dem Abend ein besonderes Ambiente geben soll." Musikalisch umrahmt wird die Sommernacht von "Akustica Unplugged".

Ein großer Wunsch wäre es, erklärte Schmieder-Bänsch, wenn die Literaturtage "Blätterwald" in Forchheim und Umgebung nach Dormitz kommen würden. Der Gewölbekeller im Gasthaus "Grüner Baum" wäre hier das passende Ambiente.

Als weitere Veranstaltung möchte man den Weihnachtsmarkt um die Kirche attraktiver gestalten. Eine Bitte hat die neue Kulturreferentin: Dass sich viele Bürger mit ihren Ideen und Vorschlägen einbringen. Oberstes Ziel sei es, die Gemeinschaft im Dorf zu stärken und gemeinsam Veranstaltungen anzubieten.


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