Dormitz
Gemeinderat

FW-Antrag zur Ganztagesschule ist der CSU zu forsch

Offene Ganztagesschule und Mittagsbetreuung waren ein Thema in der Gemeinderatssitzung in Dormitz.
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Symbolfoto:  Kai Remmers/dpa
Symbolfoto:  Kai Remmers/dpa
Eine kurze Sitzung war die Jahresabschlusssitzung des Gemeinderats in Dormitz und doch gab es ein Thema, das für eine längere Diskussion sorgte, bis Bürgermeister Holger Bezold (FW) einen Kompromissvorschlag brachte. Es war seine Partei, die Freien Wähler, die den Antrag für die Sitzung gestellt hatten.

Die Offene Ganztagesschule, die schon überall im Landkreis Forchheim umgesetzt wird oder in der Umstellungsphase ist, sollte auch in Dormitz Thema werden. Die FW-Fraktion wollte eine Beschlussfassung über das Vorgehen der Offenen Ganztagesschule (OGTS) in Dormitz.

Der Gemeinderat störte sich jedoch an deren Vorgehensweise. Denn die FW wollten erst vorstellen, welche Möglichkeiten eine OGTS bietet und im Vergleich dazu eine Mittagsbetreuung. Vor allem die CSU-Fraktion war der Meinung, man solle zuerst eine Elternbefragung durchführen und dann sehen, ob eine OGTS gewünscht würde und welches Konzept ihr zugrundeliegen könne.

Nach längerer Diskussion entschied man sich einstimmig für die Kompromisslösung des Bürgermeisters. Demzufolge wird er nun die Verwaltung beauftragen, die Eltern über verschiedene Konzepte zu informieren, und dann einen Bedarf abfragen. Die FW hätten aber als logische Konsequenz eine OGTS ohne Zustimmung der Eltern nicht einführen wollen. Eine Infoveranstaltung zum Thema OGTS wird nun vorbereitet, auch mit dem Elternbeirat und der Schulleitung.


Brücke wird noch nicht saniert

Nicht die Nepomuk-Brücke war Thema der Sitzung, sondern die eher unscheinbare Brücke der Staatsstraße über den Brandbach, von Neunkirchen am Brand kommend am Ortseingang beim Edeka-Supermarkt. Diese Brücke hätte vom Staatlichen Straßenbauamt saniert werden sollen. Das Bauamt teilte jedoch mit, die Sanierung wegen fehlender finanzieller Mittel zu verschieben. Auch 2018 wird nun die Brücke nicht saniert und verbreitert. Auch der Fuß- und Radweg sollte verbreitert werden, um dem neuesten Stand der Technik zu entsprechen.

Dafür nimmt die Gemeinde Dormitz selbst wieder Sanierungsmaßnahmen vor und richtet heuer noch einige Teilbereiche des Kanals. Jährlich werden dafür finanzielle Mittel in den Haushalt gestellt. Nach der Prioritätenliste werden die erforderlichen Maßnahmen dann nach den Empfehlungen des Ingenieurbüros umgesetzt. Für heuer sind noch wichtige kleinere Maßnahmen zu erledigen, die für 32.185 Euro an den günstigsten Anbieter vergeben wurden. In der Raiffeisenstraße werden 40 Meter Kanal, in der Gartenstraße 21 Meter und in der Beethovenstraße 24 Meter Kanalschäden behoben.


Thema Halteverbot

Nicht vorwärts geht es mit der Beschilderung des Halteverbots in der Sebalder Straße. Dazu hatte es bereits Gerichtsverfahren gegeben und einen Ortstermin, bei dem auch der Richter anwesend war und Ratschläge erteilt hatte. Der Gemeinderat war selbst vor Ort und auch darüber informiert worden und sollte nun eine Vorlage erarbeiten. Da jedoch ein Gemeinderat in der vergangenen Sitzung fehlte und dieser noch einen Ortstermin erhält, wurde das Thema von der Sitzung abgesetzt und vertagt.

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