Pretzfeld
Jubiläum

Fünf Schläge zum 50. Kirschenfest

Bürgermeisterin Rose Stark zapfte das erste Fass Festbier des Jubiläums-Kirschenfestes in Pretzfeld an.
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Ein Prost auf das Fränkische Kirschenfest in Pretzfeld: Von links die Fränkische Spargelkönigin Anna Hennike, die Knoblauchsläbnder Spargelprinzessin Evamarie Sippel, die Forchheimer Bierkönigin Miriam I., Bürgermeisterin Rose Stark, die Deutsche Korbstadtkönigin Maria I aus Lichtenfels, die Thermenkönigin Katharina I. aus Bad Staffelstein und die Lokalmatadorin, Kirschenkönigin Sandra Grau aus Lützelsdorf .  Foto: J. Hofbauer
Ein Prost auf das Fränkische Kirschenfest in Pretzfeld: Von links die Fränkische Spargelkönigin Anna Hennike, die Knoblauchsläbnder Spargelprinzessin Evamarie Sippel, die Forchheimer Bierkönigin Miriam I., Bürgermeisterin Rose Stark, die Deutsche Korbstadtkönigin Maria I aus Lichtenfels, die Thermenkönigin Katharina I. aus Bad Staffelstein und die Lokalmatadorin, Kirschenkönigin Sandra Grau aus Lützelsdorf . Foto: J. Hofbauer
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Am 20. Juli 1969 hat der damalige Bürgermeister Franz Och das erste Faß Festbier des neu ins Leben gerufenen Pretzfelder Kirschenfestes angestochen. Begleitet von zwölf Böllerschüssen. Bürgermeisterin Rose Stark (Die Ökologen) begnügte sich beim gestrigen Bieranstich des 50. Kirschenfestes mit drei Böllerschüssen.

Sie benötigte fünf Schläge, um das erste Fass des schäumenden Gerstensaftes anzuzapfen. Wie oft Franz Och mit dem hölzernen Bierschlegel auf den Zapfhahn geschlagen hat, ist übrigens nicht überliefert.

Zum Festauftakt, zu dem Bürgermeisterin Rose Stark neben Landrat Hermann Ulm (CSU) und den Landtagsabgeordneten Michael Hofmann (CSU) und Thorsten Glauber (FW) auch die ehemaligen Bürgermeister und die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden willkommen hieß, trug ein selbst verfasstes Gedicht vor. Außerdem verwies sie auf die Bedeutung der Kirsche in der Region. Auf rund 4 000 Hektar verteilen sich etwa 200 000 Kirschbäume


Viele Ve4ränderungen

Kirschenkönigin Sandra Grau aus Lützelsdorf erinnerte daran, was sich im Kirschenanbau in den vergangenen 50 Jahren verändert hat. "Hochstämme sind Mittelstämmen gewichen, Holzleitern wurden durch Aluminium-Leitern ersetzt und Beregnungsanlagen und Überdachungen sorgen dafür, dass die Qualität den hohen Anforderungen der Verbraucher genügt. Sortiert werden die roten Früchte mittlerweile von hochmodernen Maschinen.

Ob rund, nierenförmig, länglich oder herzförmig - je nach Sorte - die Kirschen erfreuen uns im Frühjahr mit ihrer Blüte und zur Erntezeit mit ihrer leuchtend roten Farbe und dem unvergleichlichen Geschmack. So darf sich die Fränkische Schweiz zurecht das größte zusammenhängende Süßkirschen-Anbaugebiet Europas nennen. 94 Prozent der Süßkirschen Bayerns stammen aus dem Raum Forchheim und Umgebung. Rund 3000 Obstbauern erbringen Höchstleistungen, denn die Kirschenernte, so Sandra Grau, ist immer noch Handarbeit.

Ein besonderer Dank der Bürgermeisterin Rose Stark galt dem Pretzfelder Fotografen Martin Landeck, desssen Motiv von der Pfarrkirche St. Kilian und dem Schloss sowohl den Festkrug , als auch die von Karl-Ludwig Grodd erstellte Chronik ziert. Für die musikalische Umrahmung sorgte der Musikverein Pretzfeld unter der Leitung von Wojciech Grabietz.


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