Heroldsbach
Frühling

Frühjahrsmarkt in Heroldsbach unterstützt Wimmelbacher Frater

Beim Frühlingsmarkt in Heroldsbach konnten die Besucher auch Gutes für ein Hilfsprojekt in Afrika tun. Annika Taubmann war schon dort vor Ort.
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Auf dem Frühlingsmarkt in Heroldsbach  Foto: Sonja Schrüfer
Auf dem Frühlingsmarkt in Heroldsbach Foto: Sonja Schrüfer
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Der Frühlingsmarkt am Dorfplatz in Heroldsbach fand mit verkaufsoffenem Sonntag statt. Die Werbegemeinschaft Heroldsbach hatte Marktkaufleute und Hobbykünstler zum Fest des "Frühlingserwachens" eingeladen.

Ein großes Angebot von Schmuck, Holzdekoration, Frühlingsblumen, Geschenkartikel, Trockengestecke, Naschereien, Handarbeiten und andere Köstlichkeiten lockte die Besucher an diesem schönen Frühlingstag in die Heroldsbacher Dorfmitte. Großen Anklang fand auch die Gemäldeausstellung des Malers Wolfgang Schmidt aus Poppendorf.

Die teilnehmenden Ladengeschäfte öffneten ihre Türen von 13 bis 18 Uhr und erlebten einen Ansturm. Auch die am Dorfplatz angebotenen hausgebackenen Torten und Kuchen, die für einen guten Zweck gespendet wurden, luden zum Verweilen ein. Der Wimmelbacher Frater Hans Seubert, der seit Jahrzehnten für die Ärmsten Afrikas Spenden sammelt, kann für seine unermüdliche Arbeit jeden Cent gut gebrauchen. Ständig werden dort neue Projekte unterstützt und es ist gewiss, dass alles an den richtigen Ort und ankommt und zweckgemäß verwendet wird.

Annika Taubmann, eine junge Studentin, hat ihre Erfahrungen für drei Monate nach dem Abitur bei Frater Seubert in Afrika sammeln können. Sie ist so angetan von der Fröhlichkeit und Zufriedenheit der in Armut lebenden Afrikanern, dass sie beschlossen hat, in den nächsten Semesterferien nochmals den schwarzen Kontinent zu besuchen und dort in einem Kindergarten zu wirken. Eifrig half sie auch bei der Kaffee- und Kuchenausgabe mit.

Wie schon häufig stehen auch Karin Rühlmann und Maria Kraus ehrenamtlich mit einem Stand am Frühlingsmarkt für die "Kinderhilfe St. Petersburg". Seit 15 Jahren besteht der Verein unter der Vorsitzenden Karin Rühlmann und verkauft gebastelte und gehäkelte Gegenstände und vieles mehr, um notleidende Kinder zu unterstützen. Es ist eines von vielen Spendenprojekten.

So war es für die Besucher aus nah und fern ein gemütlicher, harmonischer Festtag, der geeignet war, die dörfliche Gemeinschaft zu fördern und die Gewissheit gab, als überaus erfreulichen Nebeneffekt für die Armen der Welt etwas Gutes bewirkt zu haben.
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