Forchheim
Sanierung

Freundeskreis Königsbad Forchheim gegründet

Ein neu gegründeter Freundeskreis will das Forchheimer Königsbad unterstützen und fördern.
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Die Gründungsmitglieder des neuen Freundeskreises Foto: Karl Heinz Wirth
Die Gründungsmitglieder des neuen Freundeskreises Foto: Karl Heinz Wirth

Die Gründung des "Freundeskreis Königsbad Forchheim e.V." ist am Wochenende auf Anhieb gelungen. Auch die Vorstandswahl ist reibungslos abgelaufen. Einen einstimmigen Vertrauensvorschuss erhielten Vorsitzender Harald Reinsch, seine Stellvertreterin Monika Kreppelt-Pfänder, Schriftführerin Anja Karl, Schatzmeister Carl-Heinz Schrenker sowie die Beisitzer Jacqueline Krempe, Martina Hafner und Peter Lutz.

Kassenrevisoren sind Hans-Werner Eisen und Arndt Feistel. Der Freundeskreis hat die Aufgabe, die Wahrnehmung des Königsbads in der Bevölkerung zu fördern sowie das soziale Miteinander zwischen Betreiber, Bevölkerung und Vereinen zu stärken. Weiter will der Verein Kooperationen mit Sponsoren zu Erhalt und Förderung des Königsbades durchführen. Einig war sich die Versammlung über den Jahresbeitrag, der für Privatpersonen zwölf Euro, für Familien 24 Euro und juristische Personen 60 Euro beträgt.

Idee seit 2015

Udo Schönfelder, Initiator des Freundeskreises, betonte, dass die Idee für den Freundeskreis bereits 2015 im Kreis einiger Wasserfreunde entstanden sei. Erst dieses Jahr erinnerten sich Wassersportler wieder an die damalige Idee von Schönfelder. Bäderchef Walter Mirschberger und die wassersporttreibenden Vereine unterstützten die Idee. Der Freundeskreis brauchte nur noch ein Maskottchen für das Königsbad als Sympathieträger. So wurde "KöPi", der Königsbad-Pinguin , geboren.

Schönfelder erklärte, warum ein Freundeskreis Königsbad notwendig ist: Das Königsbad sei ein sozialer Treffpunkt und steigere auch mit seiner Saunalandschaft die Attraktivität von Forchheim und biete für Besucher und Touristen enormen Erholungs- und Wohlfühlfaktor. Durch das Bad vor Ort werden Stadt und Landkreis Schulschwimmen angeboten. "Vereine leisten durch intensive Trainingsarbeit einen Beitrag für ein gutes gesellschaftliches Miteinander und tragen durch ihre sportlichen Erfolge dazu bei, Forchheim und das Königsbad weiter bekannt zu machen", sagte Vorsitzender Reinsch.

Es werden keine Spendengelder gesammelt, erklärte Schönfelder, sondern das Bad werde flankierend begleitet. Es sollen Ideen gesammelt werden, zum Erhalt, zur weiteren Gestaltung sowie Entwicklung des Bades. Ein wichtiger Punkt, so Schönfelder, ist die Förderung des Schwimmsportes und den Spaß an gesunder Bewegung für alle zu vermitteln. "Wir wissen: Ein gutes Freizeitangebot ist für jede Gemeinde längst zum Standortfaktor geworden. Wir können daher nichts Besseres tun, als dass der Freundeskreis neue Kooperationen eingeht und alte Beziehungen verstärkt."

Zudem will der Freundeskreis die Werbetrommel rühren, um weitere Mitglieder zu gewinnen und die Bindung der Bevölkerung an das Königsbad zu stärken. Treffend dazu meinte Peter Lutz: "Es gibt kein schöneres Bad in Forchheim als das Königsbad."

Als Gründungsmitglieder traten dem Freundeskreis bei: Die Stadt Forchheim, vertreten durch Oberbürgermeister Uwe Kirschstein, der Landkreis Forchheim, vertreten durch Landrat Herrmann Ulm, sowie der Schwimmsportverein Forchheim, Wasserwacht und DLRG Forchheim.

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