Doos
Suchthilfe

Fränkische Schweiz: Wie geht es weiter mit der Suchthilfeeinrichtung "Haus Aufseßtal"?

In zwei bis drei Jahren wird wohl eine Entscheidung fallen müssen, wie und ob es überhaupt mit der Suchthilfeeinrichtung des Deutschen Ordens in Doos weitergeht.
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Die Sambagruppe aus Bamberg beim Sommerfest am "Haus Aufseßtal" in Doos . Foto: Thomas Weichert
Die Sambagruppe aus Bamberg beim Sommerfest am "Haus Aufseßtal" in Doos . Foto: Thomas Weichert

Das Sommerfest der Suchthilfeeinrichtung des Deutschen Ordens in dessen "Haus Aufseßtal" im Waischenfelder Ortsteil Doos ist seit vielen Jahren bei sehr vielen Menschen aus der Region und darüber hinaus bekannt und beliebt. Vor allem aber ist es auch ein Treffpunkt für ehemalige Heimbewohner, die hier von ihrer Alkohol- oder Medikamentensucht befreit wurden und heute ein ganz normales Leben ohne diese Drogen führen. Wegen der großen Hitze kamen jedoch weitaus weniger Gäste als sonst üblich zum Sommerfest, bei dem vor allem auch viel für Kinder geboten wurde. Unter anderem auch mit dem "Erfahrungsfeld der Sinne". Hausführungen, ein Info-Stand über Suchterkrankungen und eine große Tombola bereicherten das Angebot, während die "Martin-Band" für die musikalische Unterhaltung sorgte. Ein Höhepunkt war der Auftritt der Sambagruppe "Bateria quem é" aus Bamberg mit südamerikanischen Rhythmen, die genau zum Sommerwetter à la Brazil passten. Laut Heimleiter Otto Senger prüft der Deutsche Orden derzeit Sanierungsvarianten des ziemlich in die Jahre gekommen Heimgebäudes. In zwei bis drei Jahren wird wohl eine Entscheidung fallen müssen, wie und ob es überhaupt in Doos mit der Suchthilfeeinrichtung weitergehen kann. Denn das Gebäude entspricht wohl bald nicht mehr den modernen Sicherheitsauflagen und die Bausubstanz ist stark renovierungsbedürftig.

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