Behringersmühle
Infrastruktur

Fränkische Schweiz: Geh- und Radwegbau erreicht Landkreisgrenze bei Doos

Endet der im Bau befindliche Geh- und Radweg entlang der Staatsstraße 2191 von Waischenfeld nach Doos im Niemandsland? Gegenwärtig ist es so.
Artikel drucken Artikel einbetten
Der neue Radweg ist in Bau. Foto: Paul Pöhlmann
Der neue Radweg ist in Bau. Foto: Paul Pöhlmann

Die Aufseß bildet hier die Grenze zwischen der Stadt Waischenfeld und dem Markt Wiesenttal und somit auch zwischen den Landkreisen Bayreuth und Forchheim. Darunter fallen auch die Zuständigkeitsbereiche der Staatlichen Bauämter Bayreuth und Bamberg.

Wie von Wiesenttals Bürgermeister Helmut Taut (FW) zu erfahren war, arbeitet das Amt in Bamberg an der Planung für den Weiterbau des Wiesenttal-Radweges bis Behringersmühle und somit am Lückenschluss für einen durchgehenden Radweg im Zentrum der Fränkischen Schweiz. Die gegenwärtige Maßnahme auf dem Gebiet der Stadt Waischenfeld hat eine Länge von 3,6 Kilometern und beginnt bei der Einmündung der Straße nach Eichenbirkig in Richtung Doos. Vorbei an der Pulvermühle bis zur Hammermühle kann nicht gebaut werden, da die Grundstückseigentümer ihre Einwilligung verweigerten. Hier müssen die Radler auch künftig mit dem vorhandenen Schotterweg vorliebnehmen. Träger der gegenwärtigen Baumaßnahme ist der Freistaat Bayern. Die Bauleitung obliegt dem Staatlichen Bauamt Bayreuth.

Nahe an der Wiesent

Durch die streckenweise Nähe der Wiesent zur Staatsstraße ist an vier Stellen der Bau von Uferwänden mit einer Länge von 330 Metern erforderlich. Besonders eng geht es an der Rabenecker Mühle zu, da das Ufer der Wiesent bis an den Böschungsfuß der Straße heranreicht. Außerdem werden 3100 Kubikmeter Retentionsraum für die Hochwasserrückhaltung hergestellt.

Als Verbesserungsmaßnahmen für die Fischerei entstehen Fischunterstände, Störsteine und Flachwasserzonen aus Kies. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf circa 2,5 Millionen Euro. Darin ist auch eine Summe für den Grunderwerb in Höhe von 75.000 Euro enthalten. Die Bauzeit wird bis Juni nächsten Jahres dauern. Auf der Staatsstraße gibt es bis voraussichtlich Ende September eine Vollsperrung. Ansonsten wird der Straßenverkehr mit mobilen Baustellenampeln aufrechterhalten.



Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren