Weingarts

Fränkische Schweiz: Edwin Rank tritt an

Der CSU-Ortsverband und der Bürgerblock haben in Weingarts einen Bürgermeisterkandidaten sowie eine gemeinsame Liste für die Kommunalwahl aufgestellt.
Artikel drucken Artikel einbetten
Der Bürgermeisterkandidat mit seinem Team der ersten Reihe (v. l.): Heinz Erlwein, Georg Hötzelein, Matthias Kügel, Edwin Rank, Martin Walz (Wahlleiter), Reinhard Spörl (Sprecher des Bürgerblocks), Irina Adelmann und Sandra Schmitt Foto: Franz Galster
Der Bürgermeisterkandidat mit seinem Team der ersten Reihe (v. l.): Heinz Erlwein, Georg Hötzelein, Matthias Kügel, Edwin Rank, Martin Walz (Wahlleiter), Reinhard Spörl (Sprecher des Bürgerblocks), Irina Adelmann und Sandra Schmitt Foto: Franz Galster

Aufbruchstimmung war zu spüren bei der Aufstellungsversammlung im Gasthaus "Zur Linde", Weingarts. Eingeladen hatten der CSU-Ortsverband und der Bürgerblock, die bei den Kommunalwahlen am 15. März 2020 mit einer bewährten gemeinsamen Liste in der Gemeinde Kunreuth antreten werden.

Es galt, 24 Kandidaten mit Ersatzleuten zu wählen. Dazu wird Edwin Rank für sie als Bürgermeisterkandidat antreten. Rank begrüßte Bürgermeister Konrad Ochs, der nicht mehr antreten will, jedoch die Funktion des Wahlleiters der Gemeinde übernommen hat. Die Leitung der Versammlung übernahm der stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende Martin Walz aus Neunkirchen. Bisher ist Weingarts mit vier Gemeinderäten und dem Bürgermeister in der Gemeinde Kunreuth vertreten. Ziel ist es, die gleiche Anzahl oder mehr zu erreichen.

Rank sieht seine Chance, kandidieren zu dürfen, als eine besondere Ehre an. "Besonders wichtig ist mir aber der Teamgeist, ohne geht es überhaupt nicht", betonte er. "Ich habe hier keine Verwandtschaft, das mag gut oder schlecht sein", ergänzte er. Edwin Rank ist in Nürnberg geboren, in Forchheim aufgewachsen, 53 Jahre alt, wohnt seit 1995 in Weingarts, ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Der Diplomkaufmann hat eine Schreinerlehre absolviert, ist Außendienstmitarbeiter, seit 2009 CSU-Vorsitzender im Ortsverband und seit 2014 Gemeinderat.

Bauplätze schaffen

Bauplätze schaffen, damit Einheimische nicht wegziehen, die Vereine unterstützen und vor allem für die Bürger da sein, formulierte er einige seiner Ziele. "Ich habe mir gründlich die Kandidatur überlegt und meine Frau Ursula steht auch dahinter", sagte Rank. "Meine Arbeit im Außendienst gibt mir größtmögliche Flexibilität, für die gemeindlichen Aufgaben da zu sein", fügte Rank hinzu.

"Du bist für uns erste Wahl", versicherte Reinhard Spörl als Sprecher des Bürgerblocks. 41 Bürger gaben ihre Stimme ab, 38 votierten für den Kandidaten, eine Quote von 93 Prozent.

Die Liste

In drei Blöcken wurden die Kandidaten und Listenplätze ermittelt. Edwin Rank führt die Liste an, gefolgt von Sandra Schmitt, Matthias Kügel, Reinhard Spörl, Georg Hötzelein, Heinz Erlwein, Oskar Antes, Irina Adelmann, Christian Götz, Claudia Götz, Edgar Escherich, Christine Kaul, Michael Wagner, Anna Stein, Werner Schneider, Klaus Hammerandt, Theresia Kaul, Jörg Zehner, Michaela Engelhardt, Thomas Schmitt, Veronika Weiß, Richard Kist, Michaela Bauer und Horst Baumann; Ersatz: Marion Grau, Horst Hofmann, Jeorgo Vasileiadis, Fritz Zimmermann und Johann Schmitt.

Mit einer Frauenquote von 38 Prozent sieht man sich auf gutem Weg. Offenheit beweisen die Weingartser mit zwei außergewöhnlichen Kandidaten. So ist Irina Adelmann in Moskau geboren und wohnt seit 1996 in der Gemeinde. Sie betonte ihr Hauptaugenmerk auf Kinder und Senioren. Zusätzlich bekommt die Liste mit Jeorgo Vasileiadis, Pächter der Gastwirtschaft in Weingarts und aus Griechenland stammend, einen Hauch Europa.

Gespannter Blick nach Kunreuth

Als Beauftragte des Wahlvorschlags wurden Hans Schmitt und Reinhard Spörl bestimmt. Mit Spannung schauen die Weingartser jetzt nach Kunreuth, wo man sich noch sehr bedeckt hält und die Aufstellung der Wahlliste und eines möglichen Bürgermeisterkandidaten noch nicht erfolgt ist.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren