Hiltpoltstein
Kommunalwahl

Fränkische Schweiz: Bürgermeisterin tritt wieder an

Die angegangenen Projekte möchte die amtierende Bürgermeisterin von Hiltpoltstein, Gisela Schulze-Bauer, gerne zu Ende bringen. Sie stellt sich wieder zur Wahl.
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Gisela Schulze-Bauer Foto: Petra Malbrich
Gisela Schulze-Bauer Foto: Petra Malbrich

Die Schulstraße in Hiltpoltstein ist eine Baustelle. Dort in der Turnhalle wird von früh bis spät gearbeitet, die Sanitäranlagen werden derzeit angebracht. Auch die mit der Turnhalle verbundene Schule wird saniert, und für den Bau einer altersgemischten Gruppe in der Kindertageseinrichtung wurden bereits alle Vorbereitungen getroffen. Die größten Baustellen wurden angegangen, der Marktplatz erneuert und dem Ensemble angepasst. All diese Projekte hat der Gemeinderat mit Bürgermeisterin Gisela Schulze-Bauer (BfH) in den vergangenen sechs Jahren angestoßen. "Jetzt aufzuhören, wäre auf halbem Weg das Handtuch zu werfen", sagt die Bürgermeisterin. Die Projekte würde sie gerne zu Ende bringen und stellt sich deshalb wieder für das Bürgermeisteramt zur Wahl. "Ich fühle mich der Gemeinde gegenüber verantwortlich", erklärt die amtierende Bürgermeisterin, die jedoch klar herausstellt, dass diese Projekte ohne den Gemeinderat nicht funktioniert hätten. "Was wir in den vergangenen Jahren auf die Beine gestellt haben, war nur möglich, weil es der Gemeinderat entwickeln wollte. Es war eine sehr gute Zusammenarbeit. Da arbeitet man gerne als Bürgermeisterin", lobt Schulze-Bauer die eine Frau und die Männer am runden Tisch. Es habe sich in der Legislaturperiode gezeigt, dass den Räten ein gemeinsames Ziehen am Strang wichtiger gewesen sei als Parteipolitik. Sehr bedauert die Hiltpoltsteiner Bürgermeisterin deshalb, dass etliche Räte aufhören werden. "Leute zu finden, die dafür bereit sind, ist das Schwierigste", erklärt Schulze-Bauer. Die beruflichen Gründe für diese Haltung der Bürger kann Gisela Schulze-Bauer durchaus nachvollziehen. Viele Hiltpoltsteiner arbeiten in Nürnberg oder anderen Städten. Viel Zeit bleibt da auf der Straße. Und viele junge Leute haben kleine Kinder, die auch ihre Zeit fordern. Trotzdem ist sie guter Dinge. "Der Gemeinderat ist im Ort gut angesehen. Ich hoffe, dass wir damit wieder verantwortungsvolle Leute finden, die das Amt ausüben. Denn auch wenn etliche Projekte bereits am Laufen und andere angestoßen sind, so gibt es immer Aufgaben umzusetzen, um den Markt weiterzuentwickeln." Da sei das Mehrzweckhaus, das noch auf Vordermann gebracht werden müsse, so dass es ein Brandschutzkonzept hat. Im Straßen- und Wegebau warte das Kernwegenetz auf die Umsetzung, und in den Außenorten der Marktgemeinde stünden Dorferneuerungen an - "wenn es die Bürger wünschen", fügt Schulze-Bauer an. Ein Gegenkandidat ist noch nicht bekannt, falls es überhaupt einen geben wird.

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