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Feier

Forchheimer Stadtfest: Ein bunter Mix für Groß und Klein

Das neue Konzept für das Forchheimer Stadtfest wird konkreter: Das viertägige Event Ende Mai soll unter anderem mit einer Volksmusikstraße, Spielstationen, Zaubershows und einer Blaulicht-Meile Gäste in die Innenstadt locken.
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Das neue Stadtfest soll ein breites Publikum ansprechen und auch Gäste aus Bamberg, Erlangen und Nürnberg anlocken. Foto: Josef Hofbauer/Archiv
Das neue Stadtfest soll ein breites Publikum ansprechen und auch Gäste aus Bamberg, Erlangen und Nürnberg anlocken. Foto: Josef Hofbauer/Archiv

Das neu konzipierte Forchheimer Stadtfest soll ein großes viertägiges Erlebnis werden. Citymanagerin Elena Büttner sprach von einem Open-Air-Event, das von Christi Himmelfahrt (30. Mai) bis Sonntag, 2. Juni, zwischen Marktplatz und Sattlertorstraße mit Individualität und Historie, Flair und Gemütlichkeit aufwartet.

Das Fest soll ein breites Publikum ansprechen und auch Gäste aus Bamberg, Erlangen und Nürnberg nach Forchheim locken. Durch verstärkte Werbemaßnahmen wie Großplakate soll auf dieses attraktive Familienfest hingewiesen werden. Ein Festkomitee, dem Vertreter des Einzelhandels ebenso angehören wie Gastronomen, Vereinsvertreter, das Ordnungsamt und Elena Büttner vom Citymanagement, plant das Großereignis und koordiniert die Auftritte der einzelnen Akteure.

Bühnen und Familienprogramm

Durch ein buntes Musikprogramm auf kleinen Bühnen sollen die Gäste zu den schönsten Ecken der Stadt geführt werden. Die Hauptstraße wird zur Volksmusikstraße. Hier locken an Christi Himmelfahrt ein Frühschoppen und ein abendliches Musikprogramm die Gäste an. Parallel dazu gibt es auf dem Paradeplatz einen Familientag mit zehn Spielstationen, darunter Tauziehen, Eierlaufen, einen Tennis-Kleinfeld, Handballtoren und Basketballkörben, aber auch Zaubershows.

Auf dem Rathausplatz präsentieren sich Vereine und Theatergruppen. Akteure in mittelalterlichen Kostümen könnten historische Ereignisse aus der Stadtgeschichte nachspielen, regte Büttner an. Ebenso seien Mitmach-Aktionen oder Show-Auftritte von Tanzgruppen oder Künstlern willkommen. Auch hier gibt es einen Frühschoppen und ein abendliches Musikprogramm. Rund um das Zollhaus sorgen Oldtimer für Staunen.

Blaulicht-Meile im Stadtzentrum

Die Sattlertorstraße wird nicht nur an Christi Himmelfahrt zur Blaulicht-Meile. Vereine, angefangen von der Feuerwehr, über das Technische Hilfswerk, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft, Rotes Kreuz und andere Hilfsaktionen erhielten hier eine Bühne, auf der sie sich und ihr Angebot präsentieren könnten.

Das Freitagsgeschehen soll in erster Linie musikalische ausgerichtet sein. Am Abend treten an sechs Plätzen unterschiedliche Musikgruppen auf. Dies gilt auch für den Samstagabend. Da bereichern Straßenmusiker das Geschehen auf dem Paradeplatz, vor dem Zollhaus und in der Apothekenstraße. Auf dem Marktplatz ist ein Irischer Abend mit Guinness vom Fass geplant. Eine irische Band sorgt für musikalische Unterhaltung.

Tagsüber sorgen ein Grüner Markt und ein Trödelmarkt für Leben auf dem Paradeplatz. Händleraktionen wie Malwettbewerbe, Glücksrad drehen, Gewinnspiele und Chorauftritte sollen die Attraktivität steigern. Erfahrungsgemäß sei am Marktsonntag die Stadt gut besucht. Da gleichzeitig ein verkaufsoffener Sonntag geplant ist, gebe dies den Geschäftsleuten die Gelegenheit, mit Luftballon Aktionen, Überraschungsgeschenken, und weiteren Händler-Aktionen auf sich aufmerksam zu machen. Abends unterhalten erneut unterschiedliche Musikgruppen die Gäste. Auf dem Marktplatz wird abends ein Poetry-Slam ausgetragen, für den das Junge Theater verantwortlich zeichnet. Ferner bereichern eine Mitsing-Aktion und ein Wirtshaussingen das Angebot.

Lob von allen Fraktionen

Für diese Mischung gab es Lob quer durch alle Fraktionen. Udo Schönfelder (CSU) zeigte sich überzeugt, dass mit diesem Angebot der Weg zu einem neuen, sympathischen Bürgerfest für alle geebnet sei. Manfred Hümmer (FW) bekräftigte, es sei Großartiges entstanden. Das Konzept von "Überall Musik" sei hier überzeugend fortgeschrieben worden. Attraktivitätssteigernd würden sich die vielen Angebote, die nun untertags auf dem Programm stehen, auswirken.

"Es wird sicher schön" pflichtete Ute Samel (SPD) bei und Paul Nerb (FBF) zollte der Organisatorin "höchstes Kompliment" für das "allumfassende Konzept". Alle wesentlichen Gruppen seien mit einbezogen, zeigte sich Nerb zufrieden. "Da hat jeder was davon", fand er. Von den Straßenmusikern, die jede Stunde ihren Standort wechseln sollen, erhofft sich Nerb mehr Bewegung in das bislang doch recht statische Festgeschehen. Edith Fießer (Die Grünen) schloss sich der allgemeinen Wertschätzung des Konzeptes an. Vorbildlich fand sie die Tatsache, dass die Beiträge des Jungen Theaters bereits im Internet nachlesbar seien. Das bringe Reichweite.

Sabine Dittrich (Die Grünen) sorgte sich, dass die Bierbänke nicht zu eng gestellt werden, damit vor den Geschäften genug Platz bleibt. Und Albert Dorn (parteilos) regte die Einbeziehung weiterer Institutionen wie des Kinderschutzbundes oder des Kreisjugendringes an. Das fest biete eine ausgezeichnete Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen.

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