Forchheim
Kalenderaktion

Forchheimer Rotarier spenden für Kinder, Senioren und den Kampf gegen Polio

Der Rotary Club Forchheim spendet insgesamt 10.000 Euro aus der Kalenderaktion "Weihnachtsfreude 2018" an den Kinderschutzbund, den Mittagstisch der Christuskirche Forchheim sowie an das weltweite Projekt "End-Polio-Now".
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Lisa Hümmer, Vorsitzende des Kinderschutzbundes, nahm den Scheck vom Rotary-Präsidenten Michael Waasner entgegen. Foto: Franka Struve
Lisa Hümmer, Vorsitzende des Kinderschutzbundes, nahm den Scheck vom Rotary-Präsidenten Michael Waasner entgegen. Foto: Franka Struve
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Der Erlös von insgesamt 10 000 Euro aus der diesjährigen Kalenderaktion "Weihnachtsfreude 2018" ging dieses Mal an den Deutschen Kinderschutzbund - Kreisverband Forchheim e.V., die Aktion "Mittagstisch" der Christuskirche Forchheim sowie an das weltweite Rotary-Projekt "End-Polio-Now", welches sich zum Ziel gesetzt hat durch Impfungen die Übertragungskette für der Poliovirus als Auslöser der Kinderlähmung zu unterbrechen ( rotary.de/endpolionow ).

Der diesjährige Rotary-Präsident Michael Waasner überreichte einen Spendentopf im Wert von 4000 Euro an Pfarrer Christian Muschler für den Mittagstisch der Christuskirche und einen Scheck in Höhe von 4000 Euro an Lisa Hümmer, Vorsitzende des Kinderschutzbundes. Der Kinderschutzbund wird das Geld für die Präventionsarbeit an den Schulen im Landkreis verwenden. So bietet der Verein an Grundschulen ein interaktives Theater zur Gewaltprävention. An weiterführenden Schulen steht die Aufklärung über Mobbing, Suchtverhalten bei Internetmediennutzung, Alkohol- und Drogen-Konsum auf dem Programm. Ein weiterer Kurs ist in Vorbereitung, der auf den richtigen, respektvollen Umgang miteinander eingeht.

Unterstützung für Mahlzeiten

Der nicht konfessionell gebundene Mittagstisch der Christuskirche besteht bereits seit 14 Jahren. Jeweils am Dienstag und am Donnerstag ab 12 Uhr haben vorwiegend Seniorinnen und Senioren die Gelegenheit eine Mahlzeit, die von Köchin Gabriele Winkelhaus zusammen mit ehrenamtlichen Helfern zubereitet wird, in geselliger Runde einzunehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Menü wird mit vier Euro berechnet, was aber nicht die anfallenden Kosten deckt. Die Spende soll, wie im vergangenen Jahr, helfen das Defizit auszugleichen.

Irma Turbanisch (89 Jahre) besucht seit acht Jahren den Mittagstisch. Sie sagt: "Ich bin alleine. Hier komme ich unter Leute und kann mich unterhalten." Die Witwe lebt schon seit 62 Jahren in der Bügstraße und gemeinsam mit ihrer Tischnachbarin, der verwitweten Katharina Laugner (80 Jahre), freut sie sich über die abwechslungsreichen Speisen.

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