Forchheim

Forchheimer C&A-Filiale schließt am 27. Februar - Nachnutzung ungeklärt

13 Filialen will die Modekette C&A im Jahr 2020 in ganz Deutschland schließen. Darunter mit Forchheim auch einen der fränkischen Standorte.
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13 Filialen will die Modekette C&A im Jahr 2020 in ganz Deutschland schließen. Darunter mit Forchheim auch einen der fränkischen Standorte. Fotos: Franziska Rieger
13 Filialen will die Modekette C&A im Jahr 2020 in ganz Deutschland schließen. Darunter mit Forchheim auch einen der fränkischen Standorte. Fotos: Franziska Rieger
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Die Modekette C&A schließt 13 Filialen in Deutschland, eine davon ist in Forchheim: Am 27. Februar sollen im C&A-Kids-Store in der Wallstraße die Lichter ausgehen. Das bestätigt Martina Schenk, Pressesprecherin bei C&A, auf FT-Nachfrage. "Wir überprüfen ständig unser Filialnetz und entscheiden auf der Basis von standortabhängigen Marktanalysen, ob wir eine Filiale modernisieren, schließen oder neu eröffnen", so Schenk.

C&A betreibt derzeit circa 450 Filialen in Deutschland, bis zu 100 droht in den nächsten Jahren das Aus. Im Jahr 2020 sollen die ersten 13 Filialen geschlossen werden. Darunter mit Forchheim einer der 21 fränkischen Standorte. Die Coburger C&A Filiale solle im Januar 2021 geschlossen werden.

"Wir sind sehr bemüht, den von Filialschließungen betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern attraktive Alternativen anzubieten. Dazu gehört auch die Möglichkeit, in umliegenden Filialen zu arbeiten", so die Pressesprecherin.

Fünf Mitarbeiter in Forchheim betroffen

Fünf Mitarbeiter sind in Forchheim beschäftigt, sagt Filialleiterin Sieglinde Roth. Man habe bereits firmenintern geklärt, wie es weitergeht. An mangelnder Nachfrage könne die Schließung nicht liegen, sagt sie. Im Kids-Bereich sei die Nachfrage immer groß gewesen.

Wie es mit dem Gebäude in der Wallstraße, das der Stadt gehört, nach dem C&A-Auszug weitergeht, ist noch nicht geklärt, sagt Oberbürgermeister Uwe Kirschstein (SPD). Dass in dem Gebäude Sanierungsbedarf besteht, sei seit März 2019 klar. Nach wie vor gelte die Devise: "Erst überlegen, was man machen will, und dann sanieren."

Ideen gebe es durchaus: So könnte das Gebäude als "Grüner Markt" oder als Veranstaltungsraum genutzt werden. Ziel sei eine lohnenswerte und sinnvolle Nutzung.

Auch eine weitere gewerbliche Nutzung sei nicht ausgeschlossen. Man befinde sich "permanent in Sondierungen". Jedoch: "Die Frage ist, ob das jemand nutzen wollen wird", sagt Kirschstein. Dass das Haus nicht direkt an der Hauptstraße liegt, keine 1a-Lage ist, "mache die Vermarktung nicht attraktiver".

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