Forchheim
Lichtkonzept

Forchheim wird eine Goldene Stadt

Ein "Lichtmasterplan" soll das Potenzial von Forchheim hervorheben.
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Archivbild: Ekkehard Roepert
Archivbild: Ekkehard Roepert

Das von Corinna Stirnweiß (Mitarbeiterin der Stadtplanung) präsentierte Lichtkonzept ließ die Augen der Stadträte glänzen. Im Umweltausschuss erläuterte Stirnweiß, wie ein "Lichtmasterplan" das "wahre Potenzial" Forchheims entfalten könnte. Der Kerngedanke: Die Straßenbeleuchtung wird die Stadt von ihren Rändern aus bis in die Mitte immer heller erstrahlen lassen. So können sich Bürger und Touristen von dem zunehmenden Licht bis in die "Goldene Mitte" Forchheims leiten lassen.

Highlightplätze

Das Licht soll aber nicht nur die Wegeführung bestimmen; es soll "Highlightplätze" ausleuchten oder sehenswerte Punkte der Stadt in ein neues Licht rücken. Ob es besonders schöne Giebel sind, ob Wasserläufe, Figuren oder Gebäude - "Lichtpunkte werden die Goldstücke der Stadt in Szene setzen", sagte Corinna Stirnweiß.

Das Konzept einer "Goldenen Stadt Forchheim" fand die ungeteilte Zustimmung. "Sämtliche Exponate" der Stadt würden sichtbar gemacht, freute sich Manfred Hümmer (FW). Zwar werde die Umsetzung "einen Batzen Geld kosten", sagte Hümmer; dafür lasse sich das Konzept dann aber gewinnbringend vermarkten. Lediglich die Lichtverschmutzung könnte zum Problem werden, meinte Edith Fießer (FGL). Dieser Aspekt, beruhigte Corinna Stirnweiß, sei in der Planung berücksichtigt. roe



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