Forchheim
Festival

Foodtruck-Festival in Forchheim: Burger, Pasta und Mehlwurm

Foodtrucks mit Essensangeboten aus der ganzen Welt lockten die Schlemmer nach Forchheim. Neben heimischer Kost standen auch Heuschrecken auf dem Speisezettel.
Artikel drucken Artikel einbetten
Beim Foodtruck-Festival in Forchheim standen auch Mehlwürmer und Heuschrecken auf dem Speiseplan. Steffen traut sich und gönnt sich einen Mehlwurm. Alle Fotos: Sonja Hofmann
Beim Foodtruck-Festival in Forchheim standen auch Mehlwürmer und Heuschrecken auf dem Speiseplan. Steffen traut sich und gönnt sich einen Mehlwurm. Alle Fotos: Sonja Hofmann
+12 Bilder

Diesmal konnte an zwei Tagen geschlemmt werden, die Foodtrucks aus ganz Deutschland rollten wieder nach Forchheim. Das Foodtruck-Festival mit Streetfood aus aller Welt gastierte bereits zum vierten Mal auf dem Ausstellungsgelände im Forchheimer Süden. Ein Fest für alle Geschmäcker, denn es standen am Wochenende über 20 Trucks und Foodtrailer mit nationalen und internationalen Gerichten bereit.

In den mobilen Küchen ging es nicht nur heiß, sondern vor allem auch kulinarisch zu. In ihren Gerichten spiegelten sich die Vielfalt unterschiedlichster Essenskultur dieser Welt.

Soulfood

Bei strahlendem Frühherbstwetter und buntem Rahmenprogramm war die Auswahl groß: Unter anderem gab es Koreanisches Soulfood, Pulled Pork, Premium Hot Dogs oder klassische Käsespätzle vom Brett von Küchendampf. Neben Deutschlands ersten Foodtrucks oder Europas erstem Donuttruck fanden sich regionale Speisen - und auch Foodtrends wie Mehlwürmer und Heuschrecken oder Bubble Waffles und Cakepops von Sandybel. Auch der inzwischen durch seine kreativen Gerichte bekannte Forchheimer Pasta-Truck war mit dabei. Für Unentschlossene und diejenigen, die gerne einmal etwas ausprobieren wollten, gab es auch die Möglichkeit, an jedem Foodtruck eine kleine "Probierportion" zu kaufen.

Initiator war Josua Flierl, der Jugendbeauftragte der Stadt Forchheim. Er freute sich, dass es ihm erneut gelungen sei, dieses Event nach Forchheim zu holen, um "Publikum jeden Alters zum gemeinsamen Schlemmen zusammenbringen" zu können. Miguel Ortega stand Flierl als Veranstalter des Foodtruck Roundups als Partner zur Seite. Ortega betonte neben den kulinarischen Gaumenfreuden auch den Wert der "ganzen Atmosphäre". Daher gab es ein Rahmenprogramm für Kinder - mit Henna- oder Glitzertattoo und Trampolinspringen. Für die musikalische Umrahmung sorgten auf der Live-Bühne der Solo Künstler Charles Johnson sowie die Untermerzbacher Band Lord Locksmith mit Evergreens, Rock 'n' Roll-Hits und Eigenkompositionen. Ortega erzählte, dass das Foodtruck Festival heuer bereits in 41 Städten zu Gast war, 30 davon in Bayern.

Unter den Gästen waren auch Manu (männlich), Flo, Manu (weiblich) und Biggi, alle aus dem Raum Ebermannstadt: Teils waren sie erstmals dabei; aber Manu (männlich) war auch schon in anderen Städten zu Foodtruck-Festivals. Die Essensvielfalt sei der Grund ihres Besuchs. Manu (weiblich) probierte auch die mit Meersalz und Limette marinierten Mehlwürmer: "Sie sie haben eher süßlich und sehr lecker geschmeckt."

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren