Forchheim
Wetter

Fit durch die Hitzewelle

Temperaturen bis zu 40 Grad lassen die Menschen in Forchheim in den kommenden Tagen schwitzen. Sechs Tipps, wie es sich trotzdem aushalten lässt.
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Julia und Patrik haben im Forchheimer Freibad bereits die richtige Antwort auf die angekündigte Hitzewelle gefunden. Fotos: Josef Hofbauer
Julia und Patrik haben im Forchheimer Freibad bereits die richtige Antwort auf die angekündigte Hitzewelle gefunden. Fotos: Josef Hofbauer
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Der Sommer ist da - und mit ihm all seine positiven und negativen Seiten. Wie man gut durch die Hitzewelle kommt, zeigen unsere Tipps. 1. Was und wie viel sollte man an heißen Tagen trinken? Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung und die Verbraucherzentrale Bayern empfehlen, grundsätzlich 1,5 Liter und bei Hitze das Doppelte zu trinken. Am besten startet man morgens mit einem großen Glas Leitungswasser, um das nächtliche Schwitzen auszugleichen. Dann über den Tag verteilt und regelmäßig trinken, weil die Flüssigkeit nicht bevorratet werden kann. Geeignet sind Wasser, Saftschorlen und Tees. Die Getränke sollten weder zu heiß (verstärkt das Schwitzen), noch zu kalt sein (gibt dem Körper das Signal, mehr Wärme zu erzeugen). 2. Was bedeutet die Hitze für ältere Menschen? Senioren können das Schwitzen schlechter ausgleichen als jüngere Menschen. Die Folge sind Flüssigkeits- und Salzmangel. Auch bestimmte Medikamente können sich negativ auswirken. "Wichtig für Senioren und betreuende Angehörige ist es, Warnsignale des Körpers zu beachten", sagt Ingrid Arleth vom Malteser Hilfsdienst Bamberg. "Wenn Sie die Haut auf dem Unterarm zusammenkneifen und diese dann nicht gleich wieder zurückweicht, kann das ebenso ein Zeichen für Flüssigkeitsmangel sein wie Furchen auf der Zunge oder eine steigende Körpertemperatur." Therapie: mehr trinken. 3. Was hilft im Haus gegen die Hitze? Zwischen Abend und frühem Morgen mehrere Stunden lüften. Abhilfe schafft auch ein weißes Tuch, das außen vor das Fenster gehängt wird. Außerdem sollte man bei ungenutzten technischen Geräten den Stecker ziehen und die Heizung auf Sommerbetrieb stellen. Hitze in der Wohnung ist übrigens grundsätzlich kein Mietmangel oder Grund für eine Mietminderung. Auch gibt es keinen Anspruch auf eine spezifische Maßnahme wie den Einbau einer Klimaanlage. 4. Wo bringt man am besten einen Sonnenschutz an? Außen. So gelangen Sonnenstrahlen und Wärme abgeschwächt in die Räume. Geeignet sind Markisen, Sonnensegel, Rollläden oder Raffstores. Mieter müssen vor der Montage den Vermieter um Erlaubnis fragen. Wer den Sonnenschutz nur innen anbringen kann, kauft am besten Systeme mit weißen oder reflektierenden Oberflächen mit geringer Transparenz. Geeignet sind Plissees, Lamellen und Faltstores. Je höher die Reflexion, desto besser der Schutz gegen Überhitzung. 5. Wie effektiv sind Ventilatoren und Klimageräte? Die Verbraucherzentrale stuft Ventilatoren als effektiv ein. Sie seien billiger als Klimageräte und verbrauchen weniger Strom. Bei Klimageräten wird zwischen Monoblöcken (kompakte Anlagen mit Schlauch im Fenster, etwa 1000 Euro) und Split-Klimageräten mit außen angebrachtem Kompressor unterschieden. Letztere können nur von Handwerkern eingebaut werden und kosten laut Stiftung Warentest bis zu 2800 Euro. Die Stiftung testet regelmäßig Klimaanlagen und weist ebenso wie die Verbraucherzentrale darauf hin, dass Klimageräte häufig weniger kühlen als erwartet, laut sind und hohe Stromkosten verursachen. 6. Was tun mit Handys, Notebooks und Tablets? Nicht der prallen Sonne aussetzen und auch zu Hause bedenken, dass die Sonne wandert. Im Freien lässt man das Handy in der Tasche oder deckt es im Freibad mit einem Handtuch ab. Keine Geräte im heißen Auto lassen - hinter der Windschutzscheibe kann es so heiß werden, dass das Navi schmilzt! Haben Geräte doch zu viel Sonne erwischt, ausschalten und bei Raumtemperatur abkühlen lassen. Nicht in den Kühlschrank legen!

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