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Heroldsbach
Glosse

Fensterbrettla

Skandal im Bayerischen Fernsehen! Zwei Frauen aus dem Ausland haben bei "Franken sucht den Supernarr" gewonnen. Die "Sumbarcher Waschweiber" aus Thüringen haben unter anderem UNSERE "Drei Tenöre" aus Heroldsbach ausgestochen und dürfen jetzt bei der beliebten Prunksitzung "Fastnacht in Franken" am 1. Februar in Veitshöchheim rumblödeln. So nicht!
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Da hört sich die Völkerverständigung auf. Gesendet wurde die Entscheidung, Pardon, die Frechheit am Donnerstagabend, ausgeheckt wurde sie bereits viele Tage zuvor. "Von einer fachkundigen Jury", wie es in einer Mitteilung des Bayerischen Rundfunks heißt. Fachkundig, hallo?

Die Jury scheint ja nicht mal den Titel ihrer Sendung verstanden zu haben. Fast scheint es, als wollten uns arme Franken die Münchner mal wieder zum Narren halten. Motto: Franken sucht den Supernarr, findet ihn aber nicht. In seiner Mitteilung versucht das der BR zu retten und schreibt, "Frieda" und "Hulda" kämen aus Sonneberg bei Coburg. Doch auch wenn die eine nur 300 Meter von der Grenze zu Bayern, sprich Franken, entfernt wohnt - da nehmen wir es doch sehr genau! Schließlich haben die beiden ihren Sieg auch mit einer Thüringer und nicht mit einer Nürnberger Bratwurst gefeiert. Und das Allerschlimmste: Die hat den Waschweibern sogar noch geschmeckt!

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