Baiersdorf
Glosse

Fensterbrettla

Noch vier Euro in der Tasche und der Kollege überlegt, ein Zugticket zu kaufen oder das Risiko einzugehen, erwischt zu werden. Die Wahl fällt diesmal ausnahmsweise auf das Zugticket.
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Aus dem nächsten Waggon kommt ein "Fahrschein, bitte". Glück gehabt! Und dann steht das Fahrrad, das er vor zwei Tagen unabgesperrt am Baiersdorfer Bahnhof abgestellt hat, immer noch genau da. Erstaunlich, wo doch ein anderes in der Nacht zuvor anscheinend mit einem Eimer weißem Kleister übergossen wurde und mit luftleeren Reifen mitten auf dem Bahnsteig liegt. Das grenzt schon an ein Wunder!

Später am Tag: Der Kollege sitzt im FT-Dienstwagen. Fünf Minuten Rütteln und Drehen am Lenkrad. Nichts geht. Kurz vor dem Notruf in die Redaktion bemerkt er, dass der Schlüssel der Falsche ist. Wie wahr, wie wahr, liebe Großmama: "Heid ham die Dumma ihrn Dooch!"
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