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Pretzfeld
Submission

Fast 20 000 Euro für einen Ahornstamm

Das Gebot für einen Bergahorn war das höchste Ergebnis, das jemals in Pretzfeld bei der Versteigerung von Wertholzstämmen erreicht wurde.
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Jörg Ermert, Geschäftsführer der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Oberfranken, mit der "Braut" der Submission (Die "Braut" ist der Stamm, der den höchsten Erlös pro Festmeter erzielt.) Foto: privat
Jörg Ermert, Geschäftsführer der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Oberfranken, mit der "Braut" der Submission (Die "Braut" ist der Stamm, der den höchsten Erlös pro Festmeter erzielt.) Foto: privat

10 Uhr in der Zentrale der Waldbesitzervereinigung Fränkische Schweiz in Pretzfeld: Gespannt warten an diesem Morgen mehr als 15 Personen auf die Eröffnung der Gebote für die Wertholzstämme. Wie jedes Jahr wurden die wertvollsten Stämme aus ganz Ober- und Mittelfranken nach Strullendorf auf den Lagerplatz gefahren. Dort konnten die Prachtstücke von potenziellen Käufern begutachtet werden.

Jörg Ermert, Geschäftsführer der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Oberfranken und Verkaufsleiter der Submission, gibt um 10 Uhr den Startschuss zum Öffnen der Gebote. Jetzt geht es an deren Auswertung. Das Interesse auf Käuferseite war dieses Jahr besonders groß: Insgesamt wurden 29 Gebote eingereicht.

Ein Gebot über 11 220 Euro/fm wurde für einen Bergahorn abgegeben. Dieses Gebot ist das höchste der Veranstaltung. Der Stamm mit 1,6 fm wechselt für über 18 135 Euro den Besitzer. Ein riesiger Erfolg für Harald Quinger, Geschäftsführer der Waldbesitzervereinigung Lichtenfels-Staffelstein, der für die Lieferung des Stammes verantwortlich ist.

Auch die weiteren Baumarten schneiden gut ab. Der Durchschnittspreis über alle Baumarten steigt um 16 Prozent von 385 im letzten Jahr auf 448 Euro/fm.

Besonders freut sich Matthias Kraft, Geschäftsführer der Waldbesitzervereinigung Fränkische Schweiz über den Durchschnittspreis für die Eiche: Dieser steigt nochmals um zwei Euro auf über 518 Euro/fm. Die teuerste Eiche kommt dieses Jahr auch aus dem Bereich der Fränkischen Schweiz. Der Stamm mit 3,66 fm wurde mit 2310 Euro/fm beboten, der Preis beträgt insgesamt 8464 Euro. Die Esche ist leicht rückläufig und bringt im Schnitt 184 Euro/fm. Einen großen Sprung macht die Buche, die dieses Jahr im Schnitt knapp 154 Euro/fm erlöst, ein Plus von über 20 Euro gegenüber dem Vorjahr.

Die Käufer freuten sich über die gesteigerte Qualität der Stämme. Die hat sich bis ins Ausland herumgesprochen: Ein Käufer kam aus Tschechien, zwei Käufer waren aus Frankreich angereist. Knapp 18 Prozent der Stämme wurden ins Ausland verkauft.red

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