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Heiligenstadt
Kommunalwahl

"Es soll in Heiligenstadt kein Berg und Tal mehr geben"

Die neue Wählergemeinschaft Zukunft nominierte Michael Lottes als ihren Bürgermeisterkandidaten. Dieser setzt auf mehr Zusammenhalt und Menschlichkeit.
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Michael Lottes kandidiert für das Bürgermeisteramt in Heiligenstadt. Foto: privat
Michael Lottes kandidiert für das Bürgermeisteramt in Heiligenstadt. Foto: privat

In Heiligenstadt gibt es die neu gegründete Wählergemeinschaft Zukunft (WZK). Bei ihrer Nominierungsveranstaltung für die Kommunalwahl im März wurde einstimmig Michael Lottes zu ihrem Bürgermeisterkandidaten gewählt.

"WZK bedeutet für uns auch wirtschaftlich, zukunftsorientiert und kompetent. So wollen wir auftreten", erklärt Lottes. Der 39-jährige Lindacher ist Postbote und verheiratet. "Da komme ich viel herum und höre die Sorgen und Nöte der Bürger", ergänzt er und erzählt, warum er erst jetzt ins Rennen geht: Er habe sich erst bei der Bürgernähe vorgestellt, aber Ende Oktober eine Absage erhalten. Dann gab es einen Todesfall in der Familie.

"Familie ist mir einfach wichtig, deshalb der spätere Einstieg", erklärt Lottes. Mit fünf anderen Mitstreitern unterschiedlichen Alters und aus verschiedenen Berufen führt er die Liste an und will die Marktgemeinde Heiligenstadt voranbringen.

Das Schlüsselerlebnis

Die Idee, für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren, kam, als er bauen wollte und schwer an Informationen herankam. "Da gab es Kommunikationsprobleme mit dem Rathaus, und ich dachte mir, da muss sich was ändern. Das muss offener, ehrlicher und bürgernäher werden", erzählt Michael Lottes und sagt weiter: "Es soll in Heiligenstadt kein Berg und Tal mehr geben. Wir brauchen Zusammenhalt und müssen gemeinsam nach vorne gehen."

Der WZK-Bürgermeisterkandidat will bezahlbares und attraktives Bauland für Familien und Gewerbe schaffen, Breitband und Mobilfunk flächendeckend ausbauen, die Infrastruktur erhalten und stärken, ein Mobilitätskonzept erstellen sowie das Vereins- und Kulturwesen fördern.

Der Bürger im Mittelpunkt

"Es soll wieder Menschlichkeit ins Rathaus einziehen. Es geht nicht um den Bürgermeister, sondern um ‚das Meiste für den Bürger‘. Wenn jemand in dieses Amt gewählt wird, muss er für die Bürger etwas tun", erklärt Lottes.

Vor dem Bürgermeisteramt und der Führungsaufgabe hat er keine Angst, denn er war 13 Jahre als Teamleiter bei der Post tätig. Außerdem trainierte er die Mädchenmannschaft des Fußballvereins Teuchatz. "Und ich war sechs Jahre lang Vorsitzender bei der freiwilligen Feuerwehr", zählt Michael Lottes auf. Im März will er als Bürgermeister ins Rathaus gewählt werden.

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