Kirchehrenbach
Glaube

Erzbischof Schick erteilte der Walburgiskapellen erneut den Segen

Erzbischof Ludwig Schick segnete die Walburgiskapelle auf dem Walberla neu. Der Erzbischof zelebrierte mit Pfarrer Gehret den Gottesdienst.
Artikel drucken Artikel einbetten
Erzbischof Ludwig Schick segnete die Walburgiskapelle nach ihrer umfassenden  Renovierung.F. Galster
Erzbischof Ludwig Schick segnete die Walburgiskapelle nach ihrer umfassenden Renovierung.F. Galster
+20 Bilder

Die neue Segnung der Walburgiskapelle auf dem Walberla durch Erzbischof Ludwig Schick erwies sich im wahrsten Sinn als ein Fest der Freude für die ganze Region.

Schick zog mit Pfarrer Michael Gehret, der die Pfarreien Pinzberg und Wiesenthau betreut, zum Gottesdienst ein. Helfer hatten neben der Kapelle den Altar unter einem Zelt aufgebaut. Auch Bänke gab es für Besucher, die nicht so gut auf den Beinen sind, beim Festgottesdienst.

Mit dem Beispiel der Geschichte Abrahams mahnte Schick in seiner Rede, nicht Gott zu vergessen. Das passiere im Alltag viel zu oft. Schick kam auf die Bewahrung der Schöpfung zu sprechen, die gerade an dieser Stelle, dem Walberla, so wunderbar präsent sei. Im Gottvertrauen werde auch unsere Menschlichkeit gestärkt. "Auch dafür ist das Walberla so wichtig, deshalb wurde die Walburgiskapelle renoviert und wird heute eingeweiht", sagte Schick. "Erhalten wir das Walberla als Ort der Gottesbegegnung, zum Gebet, zum Gottesdienst", mahnte Schick. Anschließend ging er um das Gotteshaus und in das Innere, um seinen Segen zu spenden.

Helmut Pfefferle, Vorsitzender des Tourismusvereins "Rund ums Walberla" überreichte mit Pastoralreferentin Helga Deinhardt einen Scheck über 1173 Euro. Vor fünf Jahren hatte Pfarrer Gehret mit Pfefferle die Idee einer Sommerkirche geboren. Sie laden ein zu etwa zehn Veranstaltungen in der Saison. Etwa 1000 Teilnehmer zählte die Aktion 2018, alle Spenden waren für die Renovierung der Kirche.

Pfarrer Gehret wies auf den möglichen Erwerb von Walburgiskerzen hin, die Schwestern aus Kirschletten angefertigt hatten. Der Erlös fließt der Kapelle zu. Gleiches galt für die anschließende Bewirtung in entspannter Atmosphäre.

Der Segnung und dem Gottesdienst wohnten zahlreiche Besucher bei. "Es war nicht nur Kosmetik, sondern konstruktive Arbeit, die das Gebäude wieder stabilisiert", meinte Altlandrat Reinhardt Glauber zufrieden. Freude, dass so viele Menschen aus vielen Dörfern den Weg auf den Berg gefunden hatten, empfand Pfarrer Gehret. "Es war ein anstrengendes Projekt und ist ein Zentrum der Region, eine grandiose Mahnung, Gott nicht zu vergessen."

Das Dach ist erneuert, die Mauern stabilisiert, der Turm neu ausgerichtet. Das kunstvolle neue Turmkreuz konnte erst am Tag vor der Segnung angebracht werden. Die letzten Malerarbeiten bei der Neugestaltung des Altarraums mit der Herz-Jesu-Figur, einer Marienfigur und der heiligen Walburga im Zentrum, waren auch erst wenige Tage vorher fertig

Lediglich die Bestuhlung aus einer Kapelle in Herzogenaurach fanden manche Besucher befremdlich. Sie vermissen die traditionellen Bänke.

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren