Forchheim
Fernsehen

Erfolgreiches Casting: Entbindung am Klinikum Forchheim wird im TV gesendet

Seit Oktober strahlt der Sender RTL die Serie "Der nächste, bitte! Die neue Arztserie aus dem echten Leben" aus. Am Montag, den 5. November, von 11 bis 12 Uhr wird in der Sendung eine Entbindung am Klinikum Forchheim gezeigt.
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Ein  Fernsehteam begleitete Katharina Geßlein aus Hausen  bei der Entbindung von einer Tochter am 1. September im Forchheimer Klinikum. Foto: Klinikum Forchheim
Ein Fernsehteam begleitete Katharina Geßlein aus Hausen bei der Entbindung von einer Tochter am 1. September im Forchheimer Klinikum. Foto: Klinikum Forchheim
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Das Fernsehteam begleitete Katharina Geßlein aus Hausen zur Voruntersuchung am errechneten Geburtstermin und bei der Entbindung von einer Tochter am 1. September.

Die Vorgängersendung "Hebammen im Einsatz" legte den Fokus auf die werdenden Mütter, während die Serie "Der nächste, bitte!" den Berufsalltag von Ärzten, Hebammen und Therapeuten zeigt - von der klassischen Erkältung über den doppelten Beinbruch bis hin zur Schönheits-OP.

Dr. Stefan Weingärtler, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Klinikum Forchheim, sagt: "Unser Klinikum ist das Erste, das die Produktionsfirma als Drehort für eine Geburt ausgewählt hat. Mit unserem erfahrenen Team aus Ärzten und Hebammen war Frau Geßlein und ihr Kind zu jedem Zeitpunkt bestens versorgt."

Das natürlichste der Welt - die Geburt

Die diensthabende Hebamme beschreibt den Geburtsvorgang: "Um 1:00 Uhr nachts hatte sich das Ziehen im Bauch in so kräftige regelmäßige Wehen verwandelt, dass die Patientin ein Schmerzmittel wünschte. Sie bekam eine Schmerzinfusion. Die Wehen waren jetzt sehr häufig, alle 2 Minuten. Der Muttermund hatte sich schon etwas geöffnet, deshalb wurde die Kamerafrau informiert.

Die Herztöne des Babys, die per CTG-Gerät abgehört wurden, waren gleichmäßig. Beim Kind zeichnete sich kein Geburtsstress ab. Um ca. 3:30 Uhr platzte die Fruchtblase. Dann ging alles schnell: Die Wehen waren jetzt sehr stark und drückten das kindliche Köpfchen so fest auf den Muttermund, dass dieser sich vollständig öffnete.

Das Baby, das bisher alles gut mitgemacht hatte, war wohl in diesem Moment etwas überfordert und Frau Geßlein musste ganz gezielt tief in den Bauch atmen, um so ihrem Baby bei jeder Wehe eine große Portion Sauerstoff zu schicken. Eine gute Überwachung von Mutter und Kind war wichtig." Um 3.51 Uhr erblickte das kleine Mädchen das Licht der Welt.

Bewerbung und Casting

Katharina Geßlein hatte sich während der Hochzeitsvorbereitungen die Sendung "Hebammen im Einsatz" angeschaut und als sie schwanger wurde, bewarb sie sich bei RTL. Nach einem erfolgreichen Casting stand fest, dass ihre Entbindung gefilmt wird. Die 31-Jährige wählte das Klinikum Forchheim, weil die Strecke von ihrem Zuhause und diesem Krankenhaus am kürzesten ist.

Ab der 36. Schwangerschaftswoche

Das Klinikum Forchheim nimmt Frauen ab der 36. Schwangerschaftswoche auf. Ab diesem Zeitpunkt der Schwangerschaft ist eine komplikationslose Entbindung sehr wahrscheinlich. Lediglich ein Prozent der rund 700 Neugeborenen, die pro Jahr im Klinikum geboren werden, wird in eine Kinderklinik in der Nähe verlegt.

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