Ebermannstadt
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Ehrenamtliche Helfer an der Strecke machen bis zu drei Schichten

Eine Großveranstaltung wie der Fränkische-Schweiz-Marathon könnte ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer nicht stattfinden.
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Entlang der Marathon-Strecke waren insgesamt 72 Sanitäter des BRK und des ASB im Einsatz.
Entlang der Marathon-Strecke waren insgesamt 72 Sanitäter des BRK und des ASB im Einsatz.

Ein fester Bestandteil der Sportlandschaft sei der Fränkische-Schweiz-Marathon geworden, freute sich Landrat Hermann Ulm (CSU) kurz vor dem Startschuss am Sonntagmorgen. Und Bürgermeisterin Christiane Meyer (NLE) betonte, dass die Laufveranstaltung ein "Highlight für Ebermannstadt" sei. Gleichwohl wies die Bürgermeisterin auch auf die Belastungen der Veranstaltung hin.

Denn an einem Marathon-Wochenende kommen nicht nur die Läufer ins Schnaufen: Wie Meyer hervorhob, seien nicht nur die Wehrleute seit sieben Uhr auf den Beinen. "Es sind immer die Gleichen bei solchen Veranstaltungen und manche Wehrleute machen drei Schichten." Von der zunehmenden Schwierigkeit, ehrenamtliche Helfer zu finden, war am Sonntag immer wieder zu hören. Elisabeth Schwanda, die sich um die Versorgungsstationen der Läufer kümmerte, greift seit Jahren während des Marathons auf "ein Rumpfteam von 15 Leuten " zurück. Um genügend Personal an den beiden Versorgungsstationen zu haben, waren alleine dafür am Wochenende 25 Ehrenamtliche gefragt. "Das beginnt früh um sieben und geht bis 15 Uhr", sagte Schwanda. Sie betonte: "Die logistischen Anforderungen dieses Marathons sind schon wegen des Gegenverkehrs im Zielbereich sehr kompliziert."

Unterstützt wurde diese Logistik auch von rund 70 ehrenamtlichen Helfern des THW.

Die Arbeit

Michael Fees, der Stellvertretende BRK-Kreisbereitschaftsleiter, war froh, dass der Tag "sehr entspannt" verlief; auch deshalb, weil "nicht so viele Besucher wie im Vorjahr" gekommen waren. Fees, der den Einsatz des Sanitätswachdienstes leitete, registrierte bis 13.30 Uhr "fast keine Einsätze an der Strecke". 14 Mal hätten die Sanitäter bis dahin wegen Kleinigkeiten Hilfe leisten müssen. Christoph Piltz, der "Abschnittsleiter" am BRK-Behandlungsplatz, war froh, dass lediglich "ein gestürzter Skater" und "eine Zerrung im Knie" behandelt werden mussten.

Drei Ärzte und 72 Sanitäter (von ASB und BRK) waren insgesamt an der Marathon-Strecke verteilt. Die eigentliche Arbeit liege im Vorfeld, erklärten Fees und Piltz. Etwa müssten entlang der Strecke 13 Versorgungspunkte aufgebaut werden, wo auch Rettungswagen bereitstehen. Die ehrenamtlichen Helfer zu finden sei nicht immer leicht, sagt Piltz: "Ich bin froh und stolz, dass immer noch so viele mitmachen."

Wobei der Forchheimer FW-Stadtrat und BRK-Sanitäter Ludwig Preusch betonte, dass das Kreis-BRK bei großen Einsätzen wie dem Marathon auf BRK-Helfer aus den Nachbarstädten Baiersdorf und Bamberg zählen könne. "Umgekehrt helfen auch wir dort aus."



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