Forchheim
Gesellschaft

Dritter Familienstützpunkt im Landkreis Forchheim

Der dritte Familienstützpunkt im Landkreis Forchheim ist der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Die Institution in Forchheim ist bereits in Betrieb.
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Die Einweihung des Familienstützpunktes in Forchheim Foto: Pauline Lindner
Die Einweihung des Familienstützpunktes in Forchheim Foto: Pauline Lindner
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Das schöne Wetter hatte viele Menschen zum Frühlingsfest ins Mehrgenerationenhaus bei der Christuskirche in Forchheim gelockt. Dadurch war es ein optimaler Zeitpunkt, den dritten Familienstützpunkt im Landkreis Forchheim der Öffentlichkeit vorzustellen. Seine Tätigkeit hat er bereits in den vergangenen Monaten aufgenommen.

Der Familienstützpunkt will eine Anlaufstelle für Eltern sein mit all ihren Fragen zu Familie, Erziehung und Bildung. Neben dem direkten Kontakt und Treffen zum Austausch sind Termine, Aktionen und ein Ratgeber auch im Internet unter www.familienleben-forchheim.de zu finden. Verantwortlich für diese Seite ist Jutta Strom-Haensch im Landratsamt Forchheim, die dort die Koordination übernommen hat.


Vor Ort

Vor Ort im Einsatz ist Katja Franz, die bereits seit 15 Jahren bei der Arbeiterwohlfahrt (Awo) mit Familien arbeitet. Sie hat im Mehrgenerationenhaus ein Vorlesecafé am Freitagnachmittag ins Leben gerufen, dazu einmal im Monat ein Eltern-Kind-Treffen mit Sachinformationen. Im Haus ist auch noch die Krabbelgruppe des Kinderschutzbunds.

"Familien und Kinder sind ein wesentliches Merkmal einer Kommune", betonte Oberbürgermeister Uwe Kirschstein (SPD) in seinem Grußwort. Sein Dank galt dem Stadtrat und dem Freistaat für die Unterstützung. Weil der Rat ihm den Rücken freihalte, sagte Kirschstein, sei er sich sicher, dass der dritte Stützpunkt im Landkreis eine runde Sache werde. Denn: "Familie ist ein Thema, das uns alle umtreibt. Und Eltern sind Vorbilder."

Das sieht auch Landrat Hermann Ulm (CSU) so. Elternsein bedeutet für ihn Wertevermittlung und Bildungschancen nutzen: "Elternsein ist eine Herausforderung und keine leichte Aufgabe." Eltern suchten antworten, was das Beste für die Kinder, für die Familie sei. Und dazu brauche es den Austausch untereinander, die Begegnung und den Kontakt zu Fachleuten.

Umrahmt wurde die Eröffnung durch die Jüngsten: Die Mädchen vom Hort und die Jüngsten von der Eggolsheimer Sportakrobatik zeigten Tänze, die Kindergartenkinder der Christuskirche und von Verklärung Christi erfreuten mit Liedern. Wenn sie nicht das beste Beispiel dafür sind, für das Ziel der Einrichtung, die Menschen im Stadtteil zu vernetzen!
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