Hausen
Kinderbetreuung

Die "Waldmäuse" in Hausen zeigen ihr neues Zuhause

Der goldene Herbst hat viele Besucher zu dem ersten "Tag des offenen Waldkindergartens" der "Waldmäuse" in Hausen gelockt.
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Der Bauwagen und das Gelände der "Waldmäuse" in Hausen Foto: privat
Der Bauwagen und das Gelände der "Waldmäuse" in Hausen Foto: privat
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Der Waldkindergarten in Hausen wurde bereits im März im kleinen Kreis eröffnet. Nachdem sich nun die 17 Waldkinder und das Team auf ihrer Wiese und in ihrem Wald eingelebt hatten, ließen sie nun auch die Öffentlichkeit hinter die Kulissen schauen. Bevor es zum Entdecken und Erforschen des Waldes ging, wurde der Bauwagen von den Pfarrern Klaus Weigand und Michael Krug gesegnet. Das Weihen überließen sie den Waldkindern, die mit viel Schwung den Bauwagen besprengten.

Der Bürgermeister Gerd Zimmer (SPD) bedankte sich bei den Erzieherinnen Antje Andorka und Danni Kandziora für ihr außerordentliches Engagement und ihr langes Durchhaltevermögen. Sie könnten nach der zweijährigen Vorbereitungszeit sehr stolz auf den Waldkindergarten sein. Als Dankeschön und Andenken wurde im Anschluss ein Walnussbaum gepflanzt. Auch die "Waldeltern" hatten ein Vogelhäuschen mit Zubehör als Erinnerung an die ersten Waldmäuse gestiftet.

Große Unterstützung

Das Waldkindergarten-Team bedankte sich ganz bei Ursula Fischer vom Landratsamt Forchheim für die Unterstützung als Kita-Fachberatung, Sabine Lorenz, Begründerin des Waldkindergartens Wiesenttal, für ihre Tipps bei der Planung des Waldkindergartens, Forstamtsrat Matthias Jessen für seine Beratung bei der langen Suche nach einem geeigneten Grundstück für den Waldkindergarten und bei der Waldbesitzervereinigung Kreuzberg/Hallerndorf für die Unterstützung beim Herrichten des Geländes im Februar. Danach konnten alle Gäste den Bauwagen erforschen, mit Naturmaterial basteln, bohren, schnitzen oder einfach die tolle Aussicht genießen. Für das leibliche Wohl sorgten der Bürgermeister und die Eltern.

Igel wird aufgepäppelt

Auch ein Igelchen namens "Chrissy" gab es zu bestaunen. Der Igel wird von den Waldkindern und Erzieherinnen aufgepäppelt. Als sich das Fest dem Ende zuneigte, versammelten sich die Waldkinder und sangen ein Igellied zum Abschluss.



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