Forchheim
Bilanz

Die Macher haben ZirkArt 2016 schon im Blick

Der Erfolg des Zirkuskunst-Festivals vom Wochenende lässt Organisationsleiterin Annika Gloystein bereits von der Fortsetzung träumen. Ein paar Künstler hat sie bereits für einen Auftritt ins Auge gefasst.
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Organisationsleiterin Annika Gloystein verfolgt eine ZirkArt-Show. Foto: Andres Strom
Organisationsleiterin Annika Gloystein verfolgt eine ZirkArt-Show. Foto: Andres Strom
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Noch in der Nacht wurde die Bühne demontiert. Am Montagmorgen stand Annika Gloystein zufrieden auf dem Rathausplatz. "Das Abbauen kriegen wir heute fertig", meinte die Organisationsleiterin des Zirk Art-Festivals.

Doch das Aufräumen von Technik, Bauwagen, Zelt und Stühlen ist nur ein Bruchteil der Arbeit nach dem Festival. Bis Ende der Woche soll im Jungen Theater (dem ZirkArt-Veranstalter) wieder alles an seinem Platz sein. Dann das Helferfest, die Dokumentation ... - und schon rückt ZirkArt 2016 in den Blick. "Nach dem Festival ist vor dem Festival", sagt Gloystein. Sie hat bereits "ein paar Künstler ins Auge gefasst", die in diesem Jahr keine Zeit hatten und für einen Auftritt in zwei Jahren in Frage kämen.

Etwa 8000 Besucher

Die 26-Jährige hat gemeinsam mit Festivalleiter Lorenz Deutsch Theater- und Medienwissenschaft studiert.
Bevor sie die Organisationsleitung in Forchheim übernahm, hatte Annika Gloystein Festival-Erfahrungen in Erlangen und in ihrem Heimatort Oldenburg gesammelt. Ihr Resümee nach dem Wochenende fällt so euphorisch aus, wie sie das Festival vom ersten Tag an erlebte: "Alles lief zusammen - ich persönlich war total begeistert."

Etwa davon, dass schon am Freitag trotz Regen rund 600 Menschen die Gala auf dem Rathausplatz besuchten. Bis zum Sonntagabend waren es dann etwa 8000 Besucher (1000 mehr als vor zwei Jahren), die in die Forchheimer Innenstadt kamen, um Zirkuskunst vor der Kulisse der Altstadt zu bestaunen. Im Vorfeld hatte Festivalleiter Lorenz Deutsch davon geträumt, dass im Idealfall 10 000 Besucher kommen könnten. Aber die Witterung war dann eben nicht ideal. "Ein bisschen gezittert habe ich schon", sagt Annika Gloystein. "Wäre zum Beispiel das Trampolin nass geworden, hätte man nicht spielen können." Am Ende konnten aber "alle Auftritte planmäßig" präsentiert werden.

Auch Johannes Mehlich und Hubert Forscht, die an der Spitze des Vereins Junges Theater Forchheim stehen, freuten sich über ein Festival ohne Zwischenfälle. Vorsitzender Mehlich hob die Motivation der 80 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer hervor - und besonders die Leistung der "Macher" Deutsch und Gloystein.

Begeisterung überträgt sich

"Die Leute sind begeistert, das überträgt sich", sagt die Organisationsleiterin. Selbst hatte sie am Wochenende zwar "keine Zeit, eine Show in Gänze zu sehen"; aber die "schöne Stimmung, die vollen Shows und die hin und her flanierenden Besucher" machten Annika Gloystein zuversichtlich für die Zukunft: "Wir möchten ZirkArt 2016 gerne wieder machen und sind auch guter Dinge. Es wäre wunderschön, wenn sich das Festival in Forchheim etablieren könnte."

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