Egloffstein
Denkmalschutz

Das Schloss in Hundshaupten wird saniert

Bei seinem Vorhaben, das Schloss zu sanieren, ist der Besitzer auf den Egloffsteiner Gemeinderats angewiesen.
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Herbstlicher Blick auf das Schloss Hundshaupten  Foto: Reinhard Löwisch
Herbstlicher Blick auf das Schloss Hundshaupten Foto: Reinhard Löwisch
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In ihrer jüngsten Sitzung beschäftigten sich die Egloffsteiner Gemeinderäte unter anderem mit der Beschaffung eines Tragspritzenfahrzeuges für die FFW Hundshaupten. Mit der Ersatzbeschaffung wird ein mittlerweile 35 Jahre altes TSF (Typ VW LT) ersetzt. Im Haushalt 2017 wurden unter der entsprechenden Haushaltsstelle Ausgaben in Höhe von 70 000 Euro eingeplant.

Der staatliche Zuschuss in Form einer Festbetragsförderung wurde mit 24 200 Euro berücksichtigt. Von den angeschriebenen Firmen gab nur eine Firma ein Angebot ab. Eine Rücksprache mit der Regierung von Oberfranken ergab, dass bei einer entsprechenden Dokumentation der Auftrag an diese eine Firma vergeben werden kann.

Da mit dem Fahrzeug die Haushaltsgrenze überschritten worden wäre - das Fahrzeug kostet insgesamt 70 114 Euro - wird die Zusatzausstattung über den normalen Feuerwehrbedarfsplan abgedeckt. Es geht konkret um einen Beleuchtungssatz für 1404 Euro, einen Stromerzeuger für 5734 Euro und Tauchpumpe für 1400 Euro.

In einem zweiten Punkt ging es im Gemeinderat um den Antrag auf denkmalschutzrechtliche Erlaubnis zur Renovierung des Schlosses Hundshaupten durch Heinrich Freiherr von Pölnitz. Der Hauseigentümer plant die Sanierung von Schloss Hundshaupten. Insbesondere das Dach, die Fassade, die Fenster und die Zugangsbrücke sollen unter energetischen Gesichtspunkten renoviert werden. "Die Renovierungsarbeiten an sich sind nicht genehmigungspflichtig", sagte Bürgermeister Stefan Förtsch (CSU). Da es sich jedoch um ein Baudenkmal im Sinne des Denkmalschutzgesetzes handelt, ist die Genehmigung durch die Gemeinde vorgeschrieben.


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