Schon Konfuzius, ein chinesischer Philosoph zur Zeit der östlichen Zhou-Dynastie (11 bis 770 vor Christus) , vertrat die Ansicht: "Erzähle mir und ich vergesse. Zeige es mir und ich erinnere mich. Lasse es mich tun und ich verstehe". Diese Ansicht lässt sich wunderbar auf die Veranstaltung "Ebermannstadt spielt" in der Stadthalle übertragen.
Zahlreiche Eltern waren trotz des sonnigen Wetters zur Stadthalle gekommen, um die zahlreichen Möglichkeiten des Spielens, Lernens und Erkundens wahrzunehmen. Neben sportlichen Dauerbrennern wie "Tischtennis" in den verschiedensten Größenvariationen, Schach, und den kreativen Gestaltungsmöglichkeiten mit Bauklötzen standen dieses Jahr auch wieder aussichtsreiche Neuerungen auf dem Programm.
Unter anderem hat sich das Praxisseminar des Gymnasiums Fränkische Schweiz die Unterstützung von "EBS-Spielt" auf die Fahnen geschrieben. "Der Plan ist nach "Ebs Spielt" eigene Spiele zu entwickeln und diese dann nächstes Jahr als Aussteller zu präsentieren", erklärte die Leiterin des P-Seminars, Lehrerin Susanne Behlert. Ebenfalls neu dabei war der Waldkindergarten, welcher ein kreatives Bastelangebot vorbereitet hatte.
Auch die Firma "Main Connect" war wieder fester Bestandteil der Veranstaltung. Mit ihrem sowohl pädagogischen, als auch spielerischen Ansatz haben sie die Lernaufgabe von "EBS-Spielt" abgedeckt. Ganz frei nach dem Motto: "Wissen, Können, Anwenden".

Das Highlight für die etwas älteren Spieler: Neben den technischen Spielgeräten "Playstation vier", "Xbox One" und "WII", war auch ein originaler Commodore 64 aus dem August 1982 zusammen mit dem Klassiker "Pacman" aufgebaut, um eine regelrechte Reise in die Vergangenheit antreten zu können.
Organisiert wurde "EBS-Spielt" einmal mehr von Jörg Dettmer, Inhaber der Agentur "dots to impress". "Manchmal lehne ich mich während der Veranstaltung einfach zurück und schaue mir an, wie die Kinder und auch die Erwachsenen spielen. Besonders wenn die Erwachsenen wieder das innere Kind in scih entdecken und herauslassen, freut mich das ungemein. Dann hat sich die Mühe und der Stress der Organisation schon gelohnt", betont er.
Das Budget für EBS-Spielt lag dieses Jahr bei ungefähr 2000 Euro. Diese Summe setzt sich aus den Spenden von acht Sponsoren zusammen. Die Stadt stellte kostenfrei die Halle zur Verfügung. "Im November gehen dann schon wieder die Planungen für das nächste Jahr los", erklärt Dettmer. "Dann haben wir ja neben der Veranstaltung auch fünfjähriges Jubiläum; da soll es dann auch etwas Besonderes werden", kündigte er bereits jetzt mit ein wenig Stolz an.