Marktgemeinderat

Das Feuerwehrhaus in Rosenbach wird erweitert

Auf dem Neuen Friedhof in Neunkirchen wird bald auch eine Naturbestattung möglich sein. Und das Feuerwehrhaus in Rosenbach wird erweitert.
Artikel drucken Artikel einbetten
Der Platz, auf dem die Urnenbestattung am neuen  Friedhof möglich sein soll Foto: Petra Malbrich
Der Platz, auf dem die Urnenbestattung am neuen Friedhof möglich sein soll Foto: Petra Malbrich

Das Feuerwehrhaus in Rosenbach wird umgebaut und erweitert. Eine Planung hat es dazu bereits gegeben, doch nicht alle Rosenbacher konnten sich damit zu 100 Prozent identifizieren. Nun wurden noch einige Ideen eingefügt und die gewünschten Veränderungen dem Marktgemeinderat Neunkirchen am Brand auf den Tisch gelegt. "Das Bauwerk hat sich etwas vergrößert," sagte Architektin Pia Mayer vom Planungsbüro Schmidtlein aus Neunkirchen. Damit hätten die Rosenbacher 35 Quadratmeter mehr Platz. Die Kosten würden sich um 42.150 Euro erhöhen, die Kosten für den Markt würden sich auf 260.000 Euro belaufen. "Der Vorbau und die Überdachung sind zu gering und somit fehlt der Schutz der Kinder vor schlechtem Wetter", erläuterte Bernd Mirsberger, der Zweite Kommandant, der Rederecht erhielt. Die Kinder warten dort auf den Bus. Doch mit dem Umbau und der Erweiterung erhalten die Rosenbacher Vorteile: Der Eingangsbereich ist offener und somit freundlicher, die Toiletten, auch eine behindertengerechte, sind erreichbar, ohne durch das Feuerwehrhaus laufen zu müssen. "Diese Planung hat nun 100 Prozent Zustimmung bei den Rosenbachern und der Feuerwehr", sagte Mirsberger. Da die Feuerwehr viel Eigenleistung bringe - 40.000 Euro - sei diese Zufriedenheit wichtig. Dem stimmten die Räte zu, wobei Christian Boeckmann (FW) darum bat, das Flachdach als Retentionsdach auszuweisen. Eine Dachbegrünung befürwortete auch Pia Mayer.

Naturbestattung auf dem neuen Friedhof

Auf dem Neuen Friedhof in Neunkirchen wird bald auch eine Naturbestattung möglich sein. Der Gemeinderat folgte der Empfehlung des Bauausschusses. So werden im vorderen Bereich neben der Aussegnungshalle drei weitere Bäume gepflanzt und die Urnen quadratisch um die Bäume herum angeordnet. Eine Gedenkstele wird an jedem Platz errichtet. Bei drei Bäumen sind 20 Urnengräber vorgesehen, bei einem Baum 16 Urnengräber. Der Stellplatz für den Aushubwagen des Bestatters erhält einen neuen Platz, dafür werden dort drei Bänke aufgestellt.

Mittel bereitgestellt

Ortsstraßen und Gemeindeverbindungsstraßen müssen unterhalten werden, auch die Wassereinleitungsanlagen. Der Neue Friedhof wird umgestaltet, das neue Rathaus saniert und auch in der Grundschule wird gearbeitet, um den Brandschutz zu gewährleisten. Dazu müssen die Aufträge vergeben werden. Der Haushalt 2019 ist jedoch noch nicht verabschiedet, so dass eine vorzeitige Mittelbreitstellung notwendig ist. Diese belaufen sich auf 1.370.000 Euro und wurden vom Gemeinderat auch einstimmig bewilligt.

Martin Walz (CSU) sprach sich hier jedoch ausdrücklich dafür aus, einen Doppelhaushalt für 2019 und 2020 auf den Weg zu bringen. Seiner Meinung nach sei das die beste Lösung, da zum einen die Haushaltsberatungen noch nicht begonnen haben, zugleich 2020 Kommunalwahlen anstehen. Aufgrund dessen wäre es wichtig, den Haushalt früher fertig zu haben. Der Vorschlag gefiel den Räten. Karl Germeroth (FW) meinte, es wäre gut, den Haushalt in einem mehrtägigen Workshop zu beraten.



was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren