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Coronavirus

Coronavirus in Forchheim: Neue Beatmungsgeräte für Klinikum

Die Anzahl der Covid-19-Patienten ist im Landkreis Forchheim erneut gestiegen. Alle Informationen im Live-Ticker von inFranken.de.
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So wie in ganz Deutschland steigt die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten auch in der Region in und um Forchheim. Hotspots in Franken sind aktuell Fürth, Nürnberg, Würzburg und Bamberg. Dort wurden besonders viele Todesopfer registriert. Den aktuellen Stand der COVID-19-Fälle finden Sie in unserer interaktiven Karte - inklusive letztem Stand der Aktualisierung.

Aufgrund der hohen Dynamik der Infektionszahlen kann es vorkommen, dass die Zahlen nicht immer aktuell sind. Regelmäßig überprüfen wir die Zahl der Infizierten im Landkreis und vermelden sie dann hier. Aufgrund der unterschiedlichen Zählweise der Landratsämter, Landesämter und des Robert-Koch-Instituts kann es unterschiedliche Fallzahlen geben. Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland erfahren Sie in unserem Newsticker.

Update vom 26.04.2020, 07.00 Uhr: Neue Beatmungsgeräte für Forchheimer Klinikum

Das Forchheimer Klinikum hat seine Kapazitäten für künstliche Beatmung erweitert: In Krankenhaus gibt es nun vier neue Beatmungsgeräte. 

Geschäftsführer Sven Oelkers sieht das Klinikum "gut gerüstet für die weitere Versorgung der Covid-19-Patienten im Kreis Forchheim." Landrat Herrmann Ulm sagt dazu: "Es ist gut zu wissen, dass unser Klinikum für den Ernstfall gut aufgestellt ist. Dafür war auch die Beschaffung der Geräte geboten."

Mehr als 300 Beatmungsgeräte seien bereits an bayerische Krankenhäuser ausgeliefert worden, erklärt Gesundheitsministerin Melanie Huml. "Hinzu kommen Geräte, die auf Initiative der Krankenhäuser selbst über eigene Kontakte bestellt wurden, wie im Fall von Forchheim. Für sie übernimmt der Freistaat die Kosten zu 100 Prozent."

Der ärztliche Direktor des Klinikums beurteilt die aktuelle Lage rund um das Coronavirus wie folgt: "Obwohl sich aktuell die Dramatik dieser Pandemie abschwächt, gilt es weiterhin wachsam zu bleiben. Die zusätzlichen Beatmungsgeräte tragen dazu bei, dass wir für eine mögliche zweite Coronawelle noch besser aufgestellt sind."

Die aktuellen Zahlen im Überblick: Derzeit sind im Kreis Forchheim 197 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Davon gelten bereits 150 genesen. 

Update vom 20.04.2020, 09.45 Uhr: Infektionszahl steigt weiter 

Im Landkreis Forchheim ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen weiter gestiegen. Mittlerweile liegt sie bei 196 (Stand 20.04.2020). Zwei infizierte Personen sind bislang gestorben. 95 ehemals Infizierte gelten inzwischen als genesen.

Update vom 15.04.2020, 14.50 Uhr: Zahl der Infizierten steigt auf 180

Die Gesamtzahl der bestätigten Coronavirus-Fälle im Landkreis Forchheim liegt am Mittwoch (15.04.2020) bei 180. In der Region Forchheim sind bislang zwei Corona-Infizierte ums Leben gekommen. 36 ehemals Infizierte gelten inzwischen als genesen. 

Update vom 11.04.2020, 09:25 Uhr: Minimaler Anstieg der Infektionszahl

Die Zahl der Infizierten in Stadt und Landkreis Forchheim ist von Freitag auf Samstag nur minimal gestiegen. Nur eine weitere infizierte Person wurde erfasst. Damit gibt es insgesamt 164 Infizierte (Stand 11.04.2020). 

Update vom 10.04.2020, 10.25 Uhr: Weiterer Anstieg der Corona-Infektionen

In Stadt und Landkreis Forchheim sind mittlerweile 163 Menschen positiv auf das neue Coronavirus getestet worden (Stand 10.04.2020). Über 30 Personen sind wieder genesen, teilt das Landratsamt mit. 

Update vom 09.04.2020, 09.15 Uhr: Rathaus im Landkreis von Corona lahmgelet - Bürgermeister hält die Stellung

Im Landkreis Forchheim ist eine Gemeinde aktuell besonders vom Coronavirus betroffen: In Hallerndorf läuft das Rathaus aktuell im Notbetrieb. Vier von zehn Mitarbeiter wurden positiv auf Corona getestet, die restlichen sechs sind aktuellin Quarantäne. Die Stellung im Rathaus hält indes der noch bis zum 30. April 2020 amtierende Bürgermeister Torsten Gunselmann (FWG). Am Telefon sagt er, "Alle erkrankten Mitarbeiter befinden sich auf dem Weg der Besserung." Schon bald soll der Betrieb wieder aufgenommen werden.

Update vom 08.04.2020, 07.30 Uhr: Zahl der Infektion steigt weiter

Mittlerweile sind 156 Menschen in der Region Forchheim mit dem Coronavirus infiziert.

Das geht aus Angaben des Landratsamtes hervor. Davon gelten 27 als genesen.

Update vom 07.04.2020, 14.52 Uhr: Verhaltensregeln zu Ostern

Die Coronakrise verlangt allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern viel ab, auch die Osterfeierlichkeiten werden aufgrund der Pandemie in diesem Jahr auf andere Art und Weise stattfinden. Das schreibt das Landratsamt Forchheim am Dienstag in einer Pressemitteilung. "Wir möchten den Gläubigen und Kirchengemeinden einige Empfehlungen zur Gestaltung der Feierlichkeiten geben, denn unsere Gesundheit und die Unterbrechung der Infektionsketten müssen im Vordergrund stehen. Landrat Dr. Hermann Ulm appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, sich an diese Vorgaben zu halten und noch die nächsten Wochen gemeinsam durchzuhalten."

  • Osterbesuche
    Auch die Osterbesuche sind von der Ausgangsbeschränkung betroffen und der Verwandtenbesuch ist stark eingeschränkt. Nur der Besuch bei Lebenspartnern, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen bzw. zur Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts ist möglich. Telefonate, Videotelefonie und das Versenden kleiner Osterpäckchen für die Lieben müssen in diesem Jahr leider ausreichen, auch wenn dies uns allen schwer fällt.
     
  • Osterausflüge und Spaziergänge
    Feiertage und schönes Wetter laden zum Spazieren und zur sportlichen Betätigung in der Natur ein. Achten Sie darauf, dass Sie nur mit Personen Ihres eigenen Hausstandes unterwegs sind. Weiterhin sollte auch in der freien Natur auf ausreichend Abstand zu anderen Personen geachtet werden. Meiden Sie deshalb auch hier stark frequentierte Orte!

    Ausflüge mit dem Motorrad sowie Klettern am Fels sollen wegen der damit verbundenen Unfallgefahr und dem Einsatz der Rettungskräfte unterbleiben. 
     
  • Osterbrunnen
    Traditionen sollte man bewahren, aber weder auf Kosten der eigenen Gesundheit, noch auf die Ihrer Liebsten oder Mitbürger. Hierzu gehört auch das Schmücken der Osterbrunnen. Bitte bedenken Sie in Ihrem Handeln stets die aktuellen Ausgangsbeschränkungen. Manches kann für Sie persönlich einen triftigen Grund darstellen, aber wäre es auch für die allgemeine Bevölkerung ein triftiger Grund das Haus zu verlassen?  Das Schmücken der Osterbrunnen stellt keinen triftigen Grund zum Verlassen der eigenen Wohnung dar und es ist somit davon abzuraten.
     
  • Schlöttern / Kleppern / Schlettern
    Auch vom Schlöttern in Gruppen ist dringlichst abzuraten. Wir empfehlen daher, dass die Jugendlichen zeitgleich direkt an ihrer Wohnung (z.B. am Eingangsbereich des Hauses) schlöttern und keinen Kontakt zueinander haben. Das sonntägliche “Musizieren vom Balkon“ kann hier als Blaupause gesehen werden. Die üblichen Spenden an die Kirchengemeinde sollten kontaktlos, z.B. als Überweisung stattfinden.
     
  • Video- und Onlinegottesdienste
    Pfarreien sollten drauf achten, dass für die Übertragung des Video- und Onlinegottesdienstes insgesamt nicht mehr als fünf Personen zeitgleich in der Kirche zusammenkommen (inkl. evtl. benötigter Video- u. Tontechniker). Ebenfalls sollen die handelnden Personen einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten.
     
  • Grabpflege
    Grabpflege sollte nur von Personen im Heimatort erfolgen und auf ein notwendiges  Maß begrenzt werden. Empfehlenswert ist auch die Absprache zwischen den Beteiligten, die die Grabpflege durchführen, damit die Arbeit an benachbarten Gräbern zeitversetzt stattfinden kann und die Mindestabstände (1,5 m) zwischen Personen eingehalten werden können.

Update vom 07.04.2020, 13.49 Uhr: 151 Infizierte in Stadt und Kreis

Der Landkreis Forchheim meldet auf der offiziellen Webseite, dass die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten auf 151 gestiegen ist. 27 Erkrankte sind bereits wieder genesen.

Update vom 06.04.2020, 11.38 Uhr: Zahl der Infizierten steigt auf 148

Wie der Landkreis Forchheim vermeldet, ist die Zahl derer, die nachweislich mit dem Coronavirus infiziert sind, im Raum Forchheim inzwischen auf 148 gestiegen (Stand 6. April 2020, 8 Uhr).

Update vom 03.04.2020, 11.45 Uhr: Mülltonnen quellen über - Forchheim schlägt Alarm

Die Stadtverwaltung Forchheim stellt eine zunehmende Vermüllung des Stadtbereichs fest. Die öffentlichen Mülleimer quellen von Hausmüll über. Die Stadtverwaltung bittet eindringlich darum, die üblichen Entsorgungswege zu nutzen. Die Müllabfuhr erfolgt laut Angaben des Landratsamt planmäßig. Nähere Informationen dazu finden Sie in diesem Artikel.

Update vom 01.04.2020, 15.20 Uhr: Landratsamt meldet weitere Fälle - Tests jetzt auch nach Überweisung vom Hausarzt

Das Landratsamt Forchheim hat am Mittwochnachmittag (01.04.2020) bekannt gegeben, dass die Zahl der Coronavirus-Infizierten im Landkreis auf 98 gestiegen ist. 20 Menschen gelten bisher als genesen.

Zudem weist die Behörde auf die Ausweitung der Abstrichstelle im Landkreis hin. Nach wie vor werden Kontaktpersonen ersten Grades vom Gesundheitsamt verständigt und erhalten telefonisch einen individuellen Termin zum Testen. Diese Tests führt weiterhin das Gesundheitsamt Forchheim mit Unterstützung des Personals des BRK durch.

Zusätzlich können aber ab sofort auch Personen auf Überweisung des Hauarztes oder der kassenärztlichen Vereinigung (116 117) getestet werden. Die Stelle ist am Nachmittag nur für Personen mit einem Untersuchungsauftrag der kassenärztlichen Vereinigung und mit Überweisung durch den Hausarzt vorgesehen. Spontane Besuche ohne Auftrag sind zwecklos.

Zu beachten ist folgender Ablauf: Personen, die Symptome haben, rufen wie bisher ihren Hausarzt an. Alternativ können sie den Bereitschaftsdienst der kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) unter der Nummer 116 117 kontaktieren. Der Hausarzt oder die KVB bestimmen dann, ob ein Test gemacht wird, nehmen die Daten auf  und geben diese an das Landratsamt weiter. Ein Team am Landratsamt kontaktiert dann die einzelnen Patienten telefonisch und vereinbart individuelle Termine an der Abstrichstelle.

Die Person fährt im Auto zur Abstrichstelle und bleibt im Auto sitzen. Die Person schreibt ihren Vor- und Nachnamen sowie das Geburtsdatum groß auf einen Zettel, den sie in die Windschutzscheibe des Autos legt. Am Kontrollpunkt wird der Name mit der gemeldeten Liste bei geschlossenem Fenster überprüft. Nur wer vom Hausarzt oder der KVB gemeldet worden ist, kann mit dem Auto passieren und zum Parkplatz vor der Herder Sporthalle fahren. Dort bleibt die Person im Auto sitzen, lässt das Fenster herunter und der Abstrich wird entnommen. Die Stelle ist dafür mit Ärzten der KVB und Personal des BRK ausgestattet. Dieses Drive-by-Verfahren hat den Vorteil, dass ein Ansteckungsrisiko minimiert wird. Für Personen, die kein Auto zur Verfügung haben, wird ein gesonderter Termin vereinbart.

Die beschrifteten Proben des Gesundheitsamtes vom Vormittag werden dann gesammelt ins Labor des Landesamtes für Gesundheit- und Lebensmittelsicherheit in Erlangen gebracht. Die Proben der  KVB werden gesammelt in ein Labor in Nürnberg gebracht. Nach Vorliegen der Ergebnisse werden die einzelnen Personen kontaktiert. Bei der Abstrichstelle erfolgt keine Behandlung, Untersuchung oder Diagnostik der jeweiligen Personen. Es wird nur der Abstrich entnommen. Wichtig: Alle Patienten müssen ihre Versicherungskarte der Krankenkasse mitbringen.

Update vom 31.03.2020, 16.19 Uhr: Zweiter Todesfall im Kreis Forchheim

Wie das Landratsamt Forchheim am Dienstagnachmittag (31. März 2020) berichtet, ist ein zweiter Mann aus dem Landkreis an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Der 70-Jährige wurde zuletzt auf der Intensivstation des Klinikums Forchheim-Fränkische-Schweiz beatmet. Der Mann hatte mehrere Vorerkrankungen. Weiterhin sind 86 Personen aus Stadt und Landkreis Forchheim mit dem Coronavirus infiziert. Bisher gelten 20 Menschen als genesen.

Update vom 30.03.2020, 13.00 Uhr: Zahl der Infektionen im Landkreis Forchheim steigt auf 86

Aktuellen Angaben des Landratsamts zufolge gibt es im Landkreis Forchheim 86 nachgewiesene Coronavirus-Infektionen (Stand: 30.03.2020, 8.00 Uhr).

Die Behörde verweist auf die Aktion "Pflegepool für Bayern", wonach das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege in Zusammenarbeit mit der Vereinigung der Pflegenden in Bayern alle Personen mit einer Ausbildung oder Erfahrung in einem pflegerischen Beruf sowie Medizinisch-technische Assistenten (MTRA, MTLA) und Medizinische Fachangestellte (MFA)  um Unterstützung bittet. Weitere Informationen gibt es hier.

Update vom 26.03.2020, 12.45 Uhr: Erster Coronavirus-Toter aus Forchheim

Ein Mann aus dem Landkreis Forchheim ist an den Folgen des Coronavirus gestorben. Das gab das zuständige Landratsamt am Donnerstagmittag (26. März 2020) bekannt.  

Dabei handelt es sich um einen 85-Jährigen. Er war in Behandlung in einer Klinik in Bayern. "Er war gesundheitlich vorbelastet", heißt es von Seiten der Behörden.

Weitere Informationen zur Lage im Forchheimer Klinikum finden Sie hier.

Update vom 26.03.2020, 11.00 Uhr: 45 Infizierte in der Region Forchheim

Mittlerweile gibt es 45 Coronavirus-Infektionen in der Region in und um Forchheim. 

Update vom 23.03.2020, 11.45 Uhr: So verfahren wir mit Aktualisierungen - Fallzahlen

Aufgrund der hohen Dynamik der Infektionszahlen aktualisieren wir die Fallzahlen nicht mehr mehrmals am Tag. Daher kann es vorkommen, dass die letzten Zahlen von Angaben an anderer Stelle abweichen. Regelmäßig überprüfen wir die Zahl der Infizierten im Landkreis und vermelden sie dann hier in unserer Frankenkarte.

Derzeit spricht das Landratsamt weiter von 19 Fällen im Kreis Forchheim. Das "Robert-Koch-Institut" vermeldet hingegen 25 Fälle.

Sollte es besondere Entwicklungen geben wie etwa Maßnahmen, die speziell den Landkreis betreffen oder andere Informationen, die über das Vermelden von Fallzahlen hinausgehen, aktualisieren wir den Artikel. 

Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland erfahren Sie in unserem Newsticker.

Update vom 18.03.2020: WhatsApp-Kettenbrief zu Coronavirus sorgt in Forchheim für Verunsicherung

Aktuell kursiert in Forchheim eine Sprachnachricht via WhatsApp: Darin ist die Rede davon, dass derzeit zwei schwerstkranke Coronavirus-Patienten im Forchheimer Krankenhaus behandelt werden. Sie seien jeweils 60 Jahre alt und an Herz- sowie Lungenmaschinen angeschlossen. 

Dabei handelt es sich um eine Falschmeldung. Das berichtet Kreisrat Sebastian Wiegärtner via Facebook. Er hat eigenen Angaben zufolge beim zuständigen Landratsamt nachgefragt. 

Der Verfasser der Sprachnachricht werde bereits ermittelt, so Wiegärtner weiter. "Ich verurteile solche Taten und kann nicht verstehen, wie jemand in der Lage ist in der momentanen Situation für solch eine Verunsicherung bei unseren Bürgerinnen und Bürgern zu sorgen", so der FDP-Politiker.

Auch das Klinikum Forchheim - Fränkische Schweiz warnt auf seiner Facebook-Seite vor der Nachricht. Es sei lediglich ein Patient in stationärer Behandlung. Der Rest sei "reine Panikmache".

 

Aktuell sind in der Region Forchheim acht Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 

Update vom 17.03.2020: Aktuell acht bestätigte Fälle im Landkreis Forchheim

Im Landkreis Forchheim gibt es vier weitere bestätigte Fälle. Alle Patienten befinden sich in Quarantäne, wie das Landratsamt Forchheim am Dienstagnachmittag (17.03.2020) mitteilte.

Eine Person befindet sich demnach aktuell im Klinikum Forchheim - Fränkische Schweiz. Dort war bereits eine Infektionsstation in Vorbereitung der Corona-Situation eingerichtet worden. Auf dieser werde der positiv getestete Patient nun entsprechend medizinisch versorgt.

"Es gelten alle Hygiene- und Quarantänemaßnahmen, die für solch einen Fall vorgesehen sind. Mit der Situation wird verantwortungsvoll umgegangen, es besteht momentan kein Anlass zur Beunruhigung" erklärt der Ärztliche Direktor des Klinikums Prof. Dr. med. Jürgen Gschossmann.

Alle Kontaktpersonen seien bereits vom Gesundheitsamt verständigt worden und befänden sich in häuslicher Quarantäne, so das Landratsamt weiter. Durch den Ausruf des Katastrophenfalls ist das Landratsamt mit zusätzlichen Aufgaben zur Sicherheit der Bevölkerung und Eindämmung des Virus betraut. Zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Verwaltung im Landratsamt ist ab Mittwoch (18.03.2020) Parteiverkehr nur noch in dringenden Angelegenheiten im Rahmen einer vorherigen Terminvereinbarung möglich. Ansonsten ist das Amt für Bürger nur noch telefonisch erreichbar. Dies gilt für alle Standorte - Forchheim, Ebermannstadt, Neuses und Hiltpolstein - gleichermaßen.

Update vom 15.03.2020: Maßnahmen zum Schutz vor Coronavirus

Um eine weitere Ausbreitung des Corona Virus zu unterbrechen oder zumindest zu verlangsamen hat das Landratsamt Forchheim eine Allgemeinverfügung für Veranstaltungen erlassen. Danach werden ab sofort Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern untersagt.

 

In diesem Zusammenhang weist das Landratsamt darauf hin, dass Behördenbesuche auf unvermeidliche und nicht verschiebbare Fälle zu begrenzen sind. Bitte nutzen Sie statt einer persönlichen Vorsprache die Kontaktmöglichkeiten per Email und Telefon.

Um die Erreichbarkeit der Notgruppen in den Schulen zu gewährleisten, fahren die Schulbusse am Montag, 16.03.2020, regulär. Lediglich die Verstärkerbusse fahren nicht. Am Montag wird entschieden, welche Fahrten eingestellt werden. Hiervon nicht betroffen sind die regulären Linienverkehre, die auch für Schulfahrten genutzt werden. Hier gibt es keine Einschränkungen. Neben den Schulen werden auch die Turnhallen des Landkreises für den außerschulischen Sport bis zum 19.04.2020 geschlossen.

Update vom 13.03.2020: Drei neue Infizierte bestätigt

Im Landkreis Forchheim gibt es drei weitere bestätigte Fälle. Zusätzlich zum 1. Fall einer Lehrkraft des Gymnasiums Fränkische Schweiz wurden drei weitere Personen positiv auf das neue Coronavirus getestet.

 

Eine Mutter sowie ihr zweijähriges Kind aus der Stadt Forchheim haben sich infiziert. Das Kind hat sich bei den Großeltern in Niederbayern angesteckt. Es hat keine Gemeinschaftseinrichtung besucht.

Ein 57-jähriger Mann aus Forchheim hat sich beim Skiurlaub in Südtirol angesteckt. Nach seiner Rückkehr hat er sich direkt in häusliche Quarantäne gegeben.

Alle Kontaktpersonen wurden bereits verständigt und befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Meldung vom 11.03.2020: Lehrkraft infiziert

Eine Lehrkraft des Gymnasiums Fränkische Schweiz in Ebermannstadt wurde positiv auf das neuartige Coronavirus getestet, wie das zuständige Landratsamt am Mittwoch (11. März 2020) mitteilt. Ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelt, hat das Amt nicht veröffentlicht. So geht es für die fast 900 Schüler jetzt weiter.

Das Gymnasium wurde vorsorglich bis zum 20. März 2020 geschlossen, um Kontaktketten zu unterbrechen. Einen Überblick über alle Schulschließungen in Franken finden Sie hier. Einen konkreten Ansteckungsverdacht für Schülerinnen und Schüler gebe es derzeit nicht, dennoch empfiehlt das Landratsamt den Kontakt zu anderen Menschen zu reduzieren und möglichst zuhause zu bleiben.

Im FT-Interview erklärt der Forchheimer Chefarzt, was passiert, wenn sich jemand aus dem Landkreis infiziert.