Dormitz
Gemeinderat

Christine Fuchs als Gemeinderätin in Dormitz vereidigt

Der Gemeinderat Dormitz hat mit Christine Fuchs ein neues Mitglied. Sie wurde nun vereidigt.
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Bürgermeister Holger Bezold vereidigt die neue Gemeinderätin Christine Fuchs. Foto: Karl Heinz Wirth
Bürgermeister Holger Bezold vereidigt die neue Gemeinderätin Christine Fuchs. Foto: Karl Heinz Wirth
Als Listennachfolgerin des verstorbenen Ratsmitglieds Bruno Schmitt in Dormitz - er war Vorsitzender des Überparteilichen Wählerblocks (ÜWB) - hat Christine Fuchs den nach der Bayerischen Gemeindeordnung vorgesehenen Eid vor Bürgermeister Holger Bezold (FW) abgelegt und ist damit ordentliches Gemeinderatsmitglied. Bezold freut sich "auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit".

Im Anschluss nahm Christine Fuchs am Sitzungsverlauf teil. Nach der feierlichen Vereidigung wurden die Sitze im örtlichen Rechnungsprüfungsausschuss, der Gemeinschaftsversammlung und im Wasserzweckverband neu besetzt. Dem Rechnungsprüfungsausschuss gehören vom ÜWB an Matthias Fuchs (stellvertretender Vorsitzender), Erich Mirsberger und Gregor Rauh. Der Gemeinschaftsversammlung gehören zukünftig an Matthias Fuchs, Gregor Rauh und Christine Fuchs. Im Wasserzweckverband vertreten sind Erich Mirsberger, Gregor Rauh, Matthias Fuchs sowie Christine Fuchs.

Den Antrag auf Aufstellung eines Lagerzeltes lehnten die Gemeinderäte mehrheitlich ab. Die Antragsteller haben in Dormitz ein Lagerzelt mit einer Größe von 15 x 15 Meter und einer Maximalhöhe von über sechs Metern errichtet und dazu einen Antrag zur nachträglichen Legitimation des Bauvorhabens gestellt. Da das Zelt als Lagerplatz genutzt wird, handele es sich um ein Bauvorhaben, teilte Bezold mit. Das Lagerzelt steht abseits einer zusammenhängenden Bebauung.

Die Antragsteller tragen in ihrer Begründung vor, sie seienprivilegiert, da sie im Nebenerwerb landwirtschaftlich tätig seien und dem Vorhaben im Außenbereich nichts entgegenstehe. Dem wollte der Gemeinderat nicht folgen, da vom Wasserwirtschaftsamt noch keine Stellungnahme vorliege. Auch das Amt für Landwirtschaft habe noch nicht geprüft, ob das Bauvorhaben notwendig sei.

Jeder Landwirt baut heute privilegierte Hallen im Außenbereich, mit der Begründung, landwirtschaftliche Maschinen unterzustellen. Weiter sollte geprüft werden, ob die landwirtschaftlichen Maschinen im Überflutungsfall den Brandbach durch Öl und Fett gefährden.

Im Rahmen der Sanierung der Nepomukbrücke und der Gehwegbrücke müssen die Bauarbeiten zusätzlich von einem Prüfingenieur auf Standfestigkeit überprüft und begleitet werden. Der Gemeinderat beauftragte hierzu das Ingenieurbüro Stefan Kreutz in Nürnberg zum Preis von 4712 Euro. Die Abrechnung erfolgt nach tatsächlichem Aufwand.


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