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Kleinsendelbach
Aufstellungsversammlung

Bürgermeisterin Gertrud Werner peilt weitere Amtszeit Kleinsendelbach an

Die Kleinsendelbacher Bürgermeisterin Gertrud Werner (UWG) strebt eine weitere Amtszeit an. Ihr bereitet das vielfältige Aufgabenspektrum große Freude.
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Bürgermeisterkandidatin Gertrud Werner (vorne, rechts) mit den Gemeinderatskandidaten  Foto: Karl Heinz Wirth
Bürgermeisterkandidatin Gertrud Werner (vorne, rechts) mit den Gemeinderatskandidaten Foto: Karl Heinz Wirth
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Die Kleinsendelbacher Bürgermeisterin Gertrud Werner (UWG) strebt eine weitere Amtszeit an. Ihr bereite das vielfältige Aufgabenspektrum dieses Amtes nach wie vor große Freude, sagte sie bei der Aufstellungsversammlung.

"Wir haben mit dem Gemeinderat und der Verwaltung in den letzten Jahren eine ganze Reihe von Planungen und Projekten auf den Weg und zu Ende gebracht", erklärte Werner den Anwesenden. Die positive Entwicklung, die Kleinsendelbach im Verlauf der letzten Jahre im wirtschaftlichen und finanziellen Bereich genommen habe, eröffne erst die Gestaltungsspielräume für kommunalpolitische Vorhaben.

Kanalsanierung im Fokus

Als einen Höhepunkt in ihrer bisherigen Zeit als Bürgermeisterin bezeichnete sie die energetische und barrierefreie Sanierung des ortsbildprägenden Rathauses in der Gemeinde, das Ende Januar 2020 offiziell eingeweiht werde. Weitere Projekte seien der Glasfaserausbau sowie die Sanierung der Aussegnungshalle und der Brander Brücke gewesen. Ebenso erinnerte sie an den Kindergartenausbau und den Bauhof, der "aufgerüstet" worden sei. "Viele Projekte wurden unnötig verzögert, jedoch nicht verhindert", erklärte die Rathauschefin.

Im Fokus der kommenden Jahre stehe die Kanalsanierung in der Gemeinde, betonte sie bei ihrem Ausblick. Vor allem sei der sehr hohe Fremdwasseranteil ein Problem. Sollte es nicht gelingen, diesen zu reduzieren, werde es unweigerlich zu finanziellen Mehrbelastungen in nicht unerheblicher Höhe durch den Abwasserzweckverband kommen, berichtete Werner.

Mit 24 Kandidaten, darunter 13 Frauen, präsentiert die Unabhängige Wählergemeinschaft eine schlagkräftige Liste für die Gemeinderatswahlen am 15. März 2020. Die UWG verstehen sich als Bürger aus der Mitte der Gesellschaft, die parteiunabhängig Verantwortung in der Gemeinde übernehmen wollen. Sie stehen für eine umwelt- und sachbezogene sowie kostenbewusste Politik.

Gutes Ergebnis das Ziel

"Wir möchten ein gutes Ergebnis bei der Gemeinderatswahl 2020 erreichen", definierte Bürgermeisterin Gertrud Werner das Ziel. "Ich bin sehr stolz, dass wir einen so großen Zuspruch erhalten haben und es diesmal leicht war, die Liste voll zu bekommen", sagte Werner, die den Grund dafür in der soliden Gemeinderatsarbeit sah.

Wichtig für Werner war in den vergangenen Monaten, bei der Kandidatensuche auch die Anzahl der weiblichen Kandidaten zu erhöhen, "was uns einfach gut gelungen ist", verkündete Gertrud Werner.

In geheimer Abstimmung stimmten die Anwesenden den Wahlvorschlägen für die Bürgermeisterkandidatin und im Anschluss für die Gemeinderatskandidaten zu. "Wir möchten die kommenden Jahre Kleinsendelbach als Gemeinde stärken, und es soll im Gemeinderat weniger gestritten, dafür mehr sachlich diskutiert werden. Es ist für mich wichtig, den Kontakt zu allen Bürgern zu pflegen", sagte Werner.

Die Liste

Die UWG-Liste: 1. Gertrud Werner, 2. Josef Elsinger, 3. Carmen Wartenfelser, 4. Armin Fuchs, 5. Eva-Maria Regenfus, 6. Sabine Seitz, 7. Martin Regenfus, 8. Margarete Schuster, 9. Carsten Schröter, 10. Annegret Frank, 11. Roland Knoll, 12. Josefa Fink, 13. Christina Sepe, 14. Reinhold Egloffstein, 15. Manuela Ach, 16. Markus Fischer-Grüner, 17. Kerstin Distler, 18. Verena Arenz, 19. Claudia Held, 20. Margit Walz, 21. Armin Persau, 22. Robert Brendel, 23. Wolfgang Höger, 24. Roland Wartenfelser

Ersatzkandidaten sind Willi Gierisch, Josef Ruppert und Hans Schmitt. Karl Heinz Wirth

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