Forchheim
Verkehr

Bürgerinitiative ist verhalten zuversichtlich bei S-Bahn-Halt

Für Februar 2016 kündigt sich die Erfüllung eines großen Forchheimer Wunsches an. Bürgerinitiative, Schulen und die Stadt Forchheim kämpfen seit Jahren um einen S-Bahn-Halt im Norden im Zuge des viergleisigen Ausbaus der ICE-Trasse. Nun soll eine positive Entscheidung in dieser Angelegenheit unmittelbar bevorstehen.
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Mit dem Ausbau der Trasse von zwei auf vier Gleise für ICE-Züge soll auch der S-Bahn-Halt in Forchheim Nord eingerichtet werden. Dafür setzt sich die Bürgerinitiative ein.  Archivfoto: Sebastian Willnow/dpa
Mit dem Ausbau der Trasse von zwei auf vier Gleise für ICE-Züge soll auch der S-Bahn-Halt in Forchheim Nord eingerichtet werden. Dafür setzt sich die Bürgerinitiative ein. Archivfoto: Sebastian Willnow/dpa
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Das hat Thomas Sulzer, der für den Ausbau im Raum Forchheim zuständige Projektleiter der Deutschen Bahn, kurz vor Weihnachten in Aussicht gestellt (wir berichteten). Die Bürgerinitiative (BI) S-Bahn-Halt Forchheim-Nord reagiert nun verhalten zuversichtlich auf diese Ankündigung.

Sulzers Aussage freue "all die Tausende, die die Forderung der BI unterschrieben haben" und erzeuge "eine große Erwartungshaltung", erklären BI-Sprecher Otwin Schneider und Schirmherr Eduard Nöth in einer Mitteilung an die FT-Redaktion. Ein Rest Skepsis ist allerdings bei den beiden noch zu erkennen, wenn sie schreiben: "Es bleibt zu hoffen, dass der dringende Bau dieses S-Bahn-Halts im Rahmen einer ergänzenden Planfeststellung bald gesichert und in einem Aufwasch mit dem Ausbau der ICE- Strecke errichtet wird."

Gleichzeitig kritisiert Schneider die Bahn-Vertreter für ihre - auch im FT zitierte - Aussage, alle privaten
Grundstückseigentümer seien angeschrieben worden und der Ausbau könne konfliktfrei laufen. Dies treffe nicht zu, betont der BI-Sprecher: "Bei der BI haben mehrere Grundstückseigentümer angerufen weil trotz Grundstücksabgabe an die Bahn Gespräche und Anschreiben der Bahn nie stattgefunden haben." Hier werde eine Minimallösung in bunten Farben geschildert. "Es sieht so aus, als ob sie auf der Suche nach der billigsten Lösung auf Kosten der Forchheimer Bürger sind", geht Schneider in die Offensive.

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