Gosberg
Ermittlungen

Bei Gosberg wurden gehäutete Füchse liegen gelassen - doch der Jäger bleibt unbekannt

In der Nähe der Mülldeponie Gosberg wurden Anfang des Jahres drei gehäutete Tiere gefunden. Ein unbekannter Jäger hat die Fuchskadaver dort liegen lassen.
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Die Polizeiinspektion Forchheim hat bestätigt, dass es sich bei den gefundenen Tierkadavern um Füchse handelt. Foto: Patrick Pleul/dpa
Die Polizeiinspektion Forchheim hat bestätigt, dass es sich bei den gefundenen Tierkadavern um Füchse handelt. Foto: Patrick Pleul/dpa

Mitte Januar hat eine Kersbacherin während eines Spaziergangs bei der Deponie Gosberg drei gehäutete Tiere gefunden. Zunächst war unklar, ob es sich um Katzen oder Füchse handelte. Klar war, dass die Kadaver nicht fachgerecht entsorgt wurden. Der Jagdpächter des Gebietes hatte die Tiere nicht selbst geschossen. Als er davon erfuhr, kümmerte er sich aber um die Entsorgung.

Nachdem der Fränkische Tag über den Fund der gehäuteten Tiere berichtete, nahm die Polizeiinspektion Forchheim Stellung: Da der Jagdpächter ausschließen konnte, dass ein Jäger aus seinem Bereich die Tiere erlegt hatte, nahm die Polizei Forchheim Ermittlungen in diesem Fall auf. Die Beamten ermittelten sowohl in Richtung Jagdwilderei als auch unerlaubter Abfallentsorgung. Nun bestätigten die Forchheimer Ermittler auf Nachfrage, dass es sich bei den Kadavern definitiv um tote Füchse gehandelt habe. Der Jäger, der die gehäuteten Tiere dort liegen gelassen hatte, konnte jedoch nicht mehr ermittelt werden.

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